Autor:  Hinzugefügt am 30.05.2011, zuletzt aktualisiert am 31.08.2021

Microsoft bietet Xbox-Live-Hacker Zusammenarbeit an

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Anstatt ihn zu bestrafen, will Microsoft mit einem erst 14-jährigen Hacker zusammenarbeiten, der sich an Modern Warfare 2 und Xbox Live zu schaffen gemacht hat. Damit geht man in Redmond einen anderen Weg als es Sony seinerzeit getan hat, als zum Beispiel George Gehot Hotz die PlayStation 3 gehackt hatte und die Konsole für einen Jailbreak vorbereitete.

Nachdem Sony harte Geschütze aufgefahren hat, um beispielsweise einen der Hacker der Playstation 3, George Hotz, vor Gericht zu bringen, schlägt man bei Microsoft anscheinend eine andere Richtung ein.

Wie das Internet-Portal joystiq.com (engl.) berichtet, bot das Unternehmen einem 14-jährigen Hacker, der Modern Warfare 2 gehackt hatte, eine Kooperation an, um seine Fähigkeiten „für“ anstatt gegen Microsoft zu nutzen. Im Rahmen der Bank of Ireland Business Week berichtete Microsoft Irlands Manager Paul Rellis vom Plan, den jungen Hacker mit ins Boot zu holen – „(to) use his skills for legitimate purposes.“

Schon seit einiger Zeit wird vermutet, dass der externe Angriff auf das Playstation Network Ende April als Vergeltungs-Schlag einiger Hacker gegen Sonys harsches Vorgehen gegen George Hotz gesehen werden könnte. Der Name der Hackergruppe Anonymous fiel in diesem Zusammenhang häufig, auch, weil sie sich sehr kritisch gegenüber dem Ausgang des Gerichtsverfahrens Sony gegen George Hotz äußerten. Von Seiten Anonymous wird allerdings bestritten, mit dem PSN-Ausfall etwas zu tun zu haben.

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