Autor:  Hinzugefügt am 18.03.2022, zuletzt aktualisiert am 18.03.2022

RGB-Beleuchtung: Das Gaming-Set-up gekonnt zum Strahlen bringen

Computer, Bild: CC0
Computer, Bild: CC0

Sie scheidet die Geister: Manche sehen RGB-Beleuchtung als reine Geldverschwendung an, andere stehen total darauf. Eines ist gewiss: Die bunte Leuchtszenerie verschafft deinem PC eine einmalige Atmosphäre. Die Umsetzung muss nicht kompliziert sein!

Welche Voraussetzungen muss der Rechner erfüllen?

Um deinen PC in stimmungsvolle RGB-Beleuchtung zu versetzen, benötigst du allem voran ein passendes Gaming-Mainboard. Es muss dir ermöglichen, die RGB-Elemente zu steuern. Außerdem brauchst du eine geeignete Software, mit der du die Lichter synchronisierst. Beliebt sind vor allem Mystic Light von MSI, RGB Fusion von Gigabyte™ und iCUE von CORSAIR. Viele moderne Mainboards weisen von sich aus bereits eine grundsolide integrierte RGB-Beleuchtung auf, mit denen Building-Neulinge starten können. Wichtig ist, dass die Komponente mit den richtigen Headern ausgestattet ist. Mit einem 4-Pin-RGB-Header realisierst du statische RGB-Beleuchtung. Wünschst du dir stattdessen einen Farbwechsel oder Rainbow-Effekte, benötigst du ein Mainboard mit 3-Pin-Header.

Möchtest du mehr Hardware beleuchten, empfehlen wir dir, die Komponenten möglichst von einem Hersteller auszuwählen. Damit gelingt dir das Konfigurieren leichter. Außerdem verhinderst du Kompatibilitätsprobleme.

Was gilt es, bei den Komponenten zu beachten?

Bei der RGB-Beleuchtung ergeben sich dir zahlreiche Möglichkeiten. Generell lohnt es sich, bei der Hardware zu beginnen, die du sowieso zeitnah austauschen wolltest. Wir zeigen dir, worauf du bei den einzelnen Komponenten achten musst!

Das Gehäuse

Das Gehäuse ist das A und O im PC-Build. Schließlich bietet es der Hardware Platz und schützt sie vor äußeren Einflüssen wie Schmutz. Möchtest du deinen Desktop-Computer ordentlich in Szene setzen, benötigst du unbedingt ein Gaming-Gehäuse mit Sichtfenster. Immerhin kommt dein Farbarrangement in einem geschlossenen Case nicht zur Geltung. Einen Überblick findest du hier. Zusätzlich sind genügend Platz und ein ausgeklügeltes Kabelmanagement vonnöten. Ansonsten sieht dein Build einfach nur chaotisch aus, wenn du ihn zusätzlich noch beleuchtest.

Die Grafikkarte

Ohne Grafikkarte geht es nicht. Vor allem beim Gaming-PC kommst du nicht ohne dedizierte Grafikkarte aus. Viele aktuelle Modelle sind bereits mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet. Zumeist werden dabei die Seitenbereiche und Lüfter in Szene gesetzt. Damit sie gut zur Geltung kommen, empfehlen wir dir, sie nach Möglichkeit vertikal einzubauen.

Der Arbeitsspeicher

Wünschst du dir einen beleuchteten PC, willst aber nicht gleich alle Komponenten austauschen, lohnt es sich, einen neuen Arbeitsspeicher mit RGB zu bestellen. Vielleicht bräuchtest du sowieso bald eine RAM-Aufstockung? Damit kommst du nämlich in der Regel am günstigsten an eine neue beleuchtete Komponente.

Die Luftkühlung

Für eine besonders spektakuläre RGB-Inszenierung eignen sich mit LEDs ausgestattete Lüfter. Sie verfügen meist über mehrere Beleuchtungszonen und lassen sich zudem relativ leicht konfigurieren.

Die Wasserkühlung

Erfahrenere Case-Modder setzen auf eine Wasserkühlung. Das bringt auch hinsichtlich der Optik Vorteile! Damit ermöglichen sich dir richtig kreative und teilweise sogar futuristische RGB-Beleuchtungen. Schließlich punkten hier nicht nur die Ventilatoren an sich mit Farbenfroheit: Selbst das Wasser kannst du einfärben. Doch Achtung: Wir empfehlen das Zusammenstellen eines eigenen Wasserkühlsystems wirklich bloß erfahrenen PC-Experten. Feuchtigkeit und elektronische Komponenten in Kombination sind stets mit Vorsicht zu genießen.

Beleuchtung der Peripherie

Neben den einzelnen beleuchteten Komponenten stehen dir immer auch mit RGB versehene Peripheriegeräte wie Maus, Tastatur und Bildschirm zur Verfügung. Sie überzeugen vor allem damit, dass sie leichter zu installieren sind und du dafür nicht in deinem System herumwirtschaften musst. Bei fortgeschritteneren Modellen kannst du meist sogar die Art der Beleuchtung abändern oder gar miteinander synchronisieren. Dabei lohnt es sich ebenfalls, auf Komponenten derselben Hersteller zurückzugreifen.

Tipps zur RGB-Beleuchtung

  1. Du möchtest dir gerade keinen neuen PC zusammenstellen, willst aber trotzdem nicht auf bunte Farben verzichten? Ein RGB-Controller stellt dir die benötigten Header für RGB-LED-Strips zur Verfügung und lässt sich schnell nachrüsten.
  2. Erste Lichteffekte erreichst du ebenfalls mit einfachen LED-Strips oder Leuchtstreifen. Die kannst du außen und innen an deinem Gehäuse anbringen und damit für Stimmung sorgen. Es gibt unterschiedliche Modelle: statische LEDs, die konstant gleich leuchten, oder anpassbare, bei denen du sowohl den Rhythmus als auch die Helligkeit oder die Farbe wechselst.
  3. Die Möglichkeiten sind riesig! Überfordert dich die große Auswahl zu Beginn, solltest du darin eher eine Chance sehen: Dadurch kannst du dir dein System so zusammenstellen, wie du es möchtest. Willst du eher eine stimmungsvolle, dezente RGB-Beleuchtung? Oder soll dein PC-Build Aufsehen erregen? Das ist allein deine Entscheidung.

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