Autor:  Hinzugefügt am 03.05.2011, zuletzt aktualisiert am 08.06.2018

Kreditkarten-Daten von 12.700 SOE-Kunden gestohlen

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Kreditkarten-Daten von SOE-Kunden gestohlen. Spieler von EverQuest oder DC Universe Online sind ebenfalls „betroffen“. Die Server von Sonys Online-Tochter fielen ebenfalls Hackern zum Opfer. Das Unternehmen schaltete daraufhin auch diese Infrastruktur ab. Sony gab zu, dass Kreditkarten-Daten von SOE-Kunden entwendet wurden.


SOE-Server abgeschaltet

Sony schaltete gestern die SOE-Server ab. Das Unternehmen fand bei der Analyse des PSN-Hacks heraus, dass auch die Server von Sony Online Entertainment betroffen sind. Mittlerweile bestätigte das Unternehmen die traurige Nachricht. Hacker entwendeten eine Datenbank mit Kreditkarten-Daten. Die Kreditkarten-Daten stammen jedoch aus einer „nicht mehr aktuellen“ Datenbank aus 2007.

Insgesamt seien „persönliche Daten“ von 24,6 Millionen SOE-Accounts betroffen. Spieler von EverQuest 2 oder DC Universe Online sollten alarmiert sein.

Deutsche Kunden betroffen

US-Nutzer von SOE sind nicht betroffen. Stattdessen stammen von den „ungefähr“ 12.700 Kreditkarten-Datensätzen immerhin 4.300 von Kunden aus Japan. Den Rest schreibt Sony Online Entertainment Kunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien zu.

Die Datensätze bestehen laut Sony lediglich aus den Nummern und Ablaufdaten von echten Kreditkarten und Debit-Karten. Die Sicherheitscodes auf der Rückseite speicherte die Firma nicht.

Daten sind authentisch

Sony teilt mit, dass die Analyse ergab, dass die Daten nicht etwa aus einem anderen Hack stammen. Sie wurden vielmehr bei derselben Hacker-Attacke entwendet, wegen der Sony dann am 20. April das PlayStation Network abschaltete.

Entsprechend sollten auch PSN-Kunden gewarnt sein, ob nicht doch auch ihre Kreditkarten-Daten auf dem Spiel stehen. Das wollte Sony bislang nicht zugeben. Ein klares Dementi gab es aber zu keinem Zeitpunkt.

Sony wollte gerade erst wieder das PSN in dieser Woche aufschalten. Ob das nach den neuen Erkenntnissen noch realistisch erscheint, muss man abwarten.

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