Autor:  Samy Chae Hinzugefügt am 22.08.2011, zuletzt aktualisiert am 06.08.2018

Auf der Gamescom 2011: Wie gut ist League of Legends: Dominion?

League of Legends: Zed, der Meister der Schatten
League of Legends: Zed, der Meister der Schatten

Hands-on zu League of Legends: Dominion. Wir konnten den neuen Spielmodus des MOBA von Riot Games war auf der Gamescom in Köln spielen. Glücklicherweise konnten wir das neue Spielerlebnis aus erster Hand miterleben. Was uns ausgefallen ist, möchten wir Euch nicht vorenthalten.


Seitdem League of Legends am 27. Oktober 2009 seine Erstveröffentlichung feierte, hat sich Einiges getan. Dutzende neue Champions, ein Grafikupdate, hunderte Patches und neue Items. Darüber hinaus hat sich ebenso die Community des Strategiespiels gewandelt. Der Zuspruch ist jedoch ungebrochen. Dies zeigte zuletzt das höchste, jemals im E-Sport ausgesprochene Preisgeld.

Dominion und die Kristallnarbe

Im August versprach Riot Games der League-of-Legends-Community den neuen Spielmodus namens Dominion. Voraussichtlich schon Ende dieses Monats könnt Ihr ihn spielen. Er bietet sowohl eine neue Map als auch neue Musik, die das Spielgeschehen adäquat unterstreicht. Sie passt sich den Ereignissen an.

Das Spielgeschehen von Dominion findet auf einer neuen Map statt, die man die Kristallnarbe getauft hat. Im Gegensatz zu Summoners‘ Rift müsst Ihr nicht auf die andere Seite gelangen und dabei jeden Turm zerstören. Ihr müsst stattdessen fünf markierte Punkte auf der Karte einnehmen und verteidigen.

Strategische Punkte erobern

Zur besseren Orientierung wurden diesen Punkten eigene Namen wie zum Beispiel Raffinerie zugewiesen. Ein einfacher Rechtsklick genügt, um den Turm einzunehmen. Einige Sekunden später ist dieser Punkt Eurem Team freundlich gesinnt. Habt Ihr einen Punkt eingenommen, versucht er, wie normale Türme, Gegner mit Schüssen abzuwehren. Gegner können ihn aber weiterhin einnehmen. Ihr könnt diese also nicht unbeobachtet lassen.

Der grobe Ablauf von League of Legends: Dominion funktioniert also ähnlich wie das Spielprinzip hinter Day of Defeat oder dem Spielmodus „Herrschaft“ bei Call of Duty: Es heißt einnehmen und verteidigen. Echtzeitstrategen kennen dieses Prinzip in Reinkultur auch aus dem 90er-Jahre-Klassiker „Z“ von den Bitmap Brothers.

Wechselnde Mehrheitsverhältnisse

Durch eingenommene Türme verliert der gegnerische Nexus an Lebenspunkten. Pro eingenommenem Punkt verliert er einen Lebenspunkt alle fünf Sekunden. Das bedeutet, dass er maximal fünf Lebenspunkte pro fünf Sekunden verlieren kann. Besteht ein Gleichstand zwischen beiden Teams, bleiben beide Timer stehen, bis eine Mannschaft einen Turm mehr als der Gegner besitzt.

Nach einem bestimmten Zeitraum werden alle fünf Punkte zurückgesetzt, so dass sie wieder eingenommen werden müssen. Dies sorgt für mehr Spannung, aber auch mehr Dynamik.

Kleine Hilfsmittel

Für mehr Schnelligkeit sorgen außerdem kleine Item-Spots auf der Map. Ähnlich wie bei Mario Kart sind auf der Karte in League of Legends: Dominion bestimmte Punkte markiert, auf denen sich kleine Hilfsmittel befinden, wie zum Beispiel ein Lauf-Bonus oder ein Medikit, das umgehend das Leben eines Charakters wiederherstellt.

Zuletzt befinden sich zwei kleine Stäbe in der Mitte der Karte, die entweder für einen Schadensbonus oder ein Schild genutzt werden können. Damit verschafft Ihr Euch einen Vorteil in Teamkämpfen.

Was ist bei Dominion anders?

Natürlich gibt es noch weitere Änderungen. Direkt zu Beginn fällt jedem Beschwörer auf, dass er sich nicht auf Stufe Eins in den Kampf stürzen muss, sondern ihm der Luxus von drei Kräften gegönnt ist. Ihr könnt sie selbstverständlich alle einzeln eintragen. Ebenfalls verfügt Ihr über etwas mehr Gold und könnt schon einige Gegenstände kaufen.

Minionkills und Lasthits waren in League of Legends die große Geldeinnahmequelle. In Dominion spielen sie keine so große Rolle. Die Geld-pro-Sekunde-Rate wurde drastisch angehoben, damit Ihr Euch nahezu ausschließlich auf das Einnehmen und Verteidigen von Türmen konzentrieren könnt.

Eine nützliche Neuerung bei Dominion ist die Kill-Anzeige. Ähnlich wie in bekannten Ego-Shootern wird in einem kleinen Fenster in der oberen rechten Ecke nun angezeigt, was gerade im Spiel geschehen ist. Dieses kleine Feature soll mit dem kommenden Patch ebenfalls im normalen Modus von League of Legends implementiert werden.

Fazit

League of Legends: Dominion stellt wirklich eine tolle Abwechslung zum sonstigen Spielverhalten dar. Sowohl die Map als auch die Musik sorgen für eine tolle Atmosphäre und großen Spielspaß, für den es sich gelohnt hat, über eine Stunde auf der Gamescom 2011 zu warten.

Selbst Profispieler von Teams wie TeamSoloMid, SK Gaming und Counter Logic Gaming scheinen nicht unbedingt von Dominion abgeneigt und waren auf der Spielemesse anzutreffen. Ich denke, dass wir uns einige der Versprechungen seitens Riot Games zu Herzen nehmen können, und uns auf den Release von Dominion freuen. Bei der Vorführung auf der Messe traten allerdings einige technische Probleme auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zurück zu den Nachrichten
Wie ist Deine Meinung zum Thema?
Zugehörige Spiele
Zugehörige Events
Zugehörige Firmen

Aktuelle Nachrichten

Werbung