Autor:  Hinzugefügt am 30.04.2011, zuletzt aktualisiert am 29.12.2018

Datenschützer in Kanada untersuchen PSN-Ausfall

PSN - Abbildung
PSN - Abbildung

Auch in Kanada untersuchen Datenschützer nun den PSN-Hack. Wir werden das Gefühl nicht los, dass die ganze Welt den PSN-Hack untersucht, der die PlayStation-3-Gamer weiter in Aufruhr hält. Sony bestätigte bereits, dass persönliche Daten entwendet wurden, und eventuell sogar Kreditkarten-Informationen. Dies sorgt in Kanada für Missstimmung im Büro des Datenschutzbeauftragten.


Das Büro der kanadischen Datenschutzbeauftragten ließ mitteilen, dass man die Geschehnisse rund um die PSN-Sicherheitslücke untersucht, die die personenbezogenen Daten von Millionen Sony-Kunden weltweit betreffen. Eine Sprecherin von Kanadas Datenschutzbeauftragter, Jennifer Stoddart, teilte mit, dass man selbst zwar nicht von Sony über die Lücke im System informiert wurde, durch die es Hackern möglich gewesen ist, persönliche Daten von PS3-Besitzern auszuspähen. Allerdings sehen die entsprechenden Gesetze eine derartige Inkenntnissetzung wohl nicht vor (vgl. Edmonton Journal, engl.).

Kanadas Datenschützer sammeln Informationen

Aktuell würde man diesen Fall untersuchen und auch Informationen von Sony einholen, ließ die Sprecherin Valerie Layton wissen. Man würde über nächste Schritte nachdenken, sobald man die Geschehnisse vollständig nachvollziehen könnte („We are currently looking into this matter and are seeking information from Sony“ und „We will determine next steps once we have a full understanding of the incident“).

Kanada ist nicht das einzige Land, in dem man sich Sorgen macht um die eigenen Mitbürger, die Opfer dieses Daten-Skandals wurden. Auch in Australien, Taiwan, Großbritannien und den USA gibt es Behörden oder Politiker, die sich in dieser Sache eingeschaltet haben oder zumindest zu Wort meldeten. Außerdem hilft mittlerweile sogar das FBI dabei, die PSN-Hacker zu finden.

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