Autor:  Hinzugefügt am 14.06.2011, zuletzt aktualisiert am 26.02.2018

Minecraft-Server von LulzSec gehackt

Minecraft - Screenshot
Minecraft - Screenshot

LulzSec hackt Minecraft. Die Minecraft-Server gerieten heute unter Beschuss von Hackern der Gruppierung LulzSec. Die sorgten dafür, dass Gamer sich nicht mehr einloggen konnten, geschweige denn ordentlich auf den Servern spielen. Daneben wurden auch die Server des MMORPG Eve Online und derjenige des Videospielmagazins The Escapist zum Opfer der Angriffe.


DDoS-Attacken auf Minecraft-Server

Streng genommen hat LulzSec aber die Minecraft-Server gar nicht gehackt, sondern mit sogenannten DDoS-Attacken unter Feuer gesetzt. Deshalb kämpft das populäre Online-Open-World-Game Minecraft derzeit mit Server-Problemen.

Darüber hinaus attackierte LulzSec die Server des Sci-Fi-Online-Rollenspiels Eve Online von CCP, sowie die Webseiten des Videospielmagazins „The Escapist“. Die sind momentan unerreichbar.

LuzSec dokumentiert Attacken

Damit auch niemand auf die Idee kommen könnte, jemand anderen zu verdächtigen, dokumentierte LulzSec die Attacken regelmäßig auf Twitter.

Vor zwei Stunden hieß es, die Gruppe habe den Login-Server von Eve Online beseitigt. Von offizieller Seite ließ man daraufhin wissen, dass die Server aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen wurden. Dieses Vorgehen amüsierte LulzSec. CCP hätte die Services nicht offline nehmen müssen wegen einer DDoS-Attacke.

Hacker viel beschäftigt

Die Hacker allerdings sind momentan schwer beschäftigt. Erst kürzlich hatte LulzSec das Forum von Bethesda Softworks manipuliert. Zuvor machten sich die Hacker immer wieder auch bei Sony Pictures, Sony BMG oder auch Nintendo zu schaffen. Sie schreckten selbst vor Webseiten von öffentlichen Behörden der USA nicht zurück. Dokumentiert wird dies in einer eigenen Liste, über die Nutzer auch die entwendeten Inhalte herunterladen können.

Nach den Angriffen auf das PlayStation Network ist es mittlerweile zum Sport geworden, Webseiten bzw. Webserver zu hacken. Allein in den letzten Wochen gab es viele namhafte Beispiele. Kurz nach der Verhaftung dreier Anonymous-Aktivisten in Spanien wurden die Webseiten der spanischen Polizei lahmgelegt.

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