Autor:  Hinzugefügt am 27.04.2011, zuletzt aktualisiert am 04.03.2018

Forensische Analyse nach PSN-Hack kommt Sony teuer zu stehen

PSN - Abbildung
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Forensik nach PSN-Hack wird teuer. Die forensische Analyse von über 70 Millionen Profilen der PlayStation-3-Besitzer könnte Sony Computer Entertainment teuer zu stehen kommen. Josh Shaul vom Datensicherheits-Unternehmen Application Security rechnet mit Kosten von über 24 Milliarden US-Dollar.


Wie teuer wird der PSN-Hack?

Wie teuer der PSN-Hack für Sony wird, wissen wir nicht. Doch eine neue Analyse prognostiziert, dass alleine die Kosten für die IT-Forensik mehr als 24 Milliarden US-Dollar betragen könnten. Josh Shaul von Application Security errechnete diese Summe. Allerdings müssten dazu alle mittlerweile 77 Millionen PlayStation-Nutzernprofile untersucht werden. Der Rechnung zugrunde legte Shaul den Durchschnittspreis für eine Datenanalyse einzelner Profile nach Malware-Befall im Jahr 2010.

Der Schaden für Sony ist jedoch deutlich größer. Das Unternehmen sieht sich unter anderem möglichen Sammelklagen gegenüber, da Kreditkartendaten entwendet wurden. Darüber hinaus gehen Sony und seinen Partnern Umsätze verloren. Nicht zuletzt erwarten vermutlich die Nutzer irgendwelche Entschädigungen.

Strafen von Verbraucherschützern

Wird sind aber immer noch nicht am Ende. Denn unter Umständen drohen Sony Strafen durch Behörden, zum Beispiel in Großbritannien. Dort könnten Datenschützer Sony Computer Entertainment Europe mit maximal 500.000 britischen Pfund zur Kasse bitten (ungefähr 560.000 Euro). Die Bestrafung setzt voraus, dass Sony nachgewiesen werden kann, dass es fahrlässig mit den persönlichen Daten der Nutzer umgegangen ist. Es gibt zumindest Gerüchte, dass das Unternehmen die Daten nicht besonders gut verschlüsselte.

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