Autor:  11.08.2004, letztes Update: 18.12.2017

Das Erbe der Könige lädt wieder zum Siedeln ein

Die Siedler: Das Erbe der Könige - Screenshot
Die Siedler: Das Erbe der Könige - Screenshot

Endlich dürfen sie es wieder: siedeln. Das gleiche, was sie in den letzten vier Spielen auch gemacht haben. Nur, machen sie es diesmal besser? Das verraten wir Euch in unserer Vorschau auf Die Siedler: Das Erbe der Könige.

Es ist mutig von Entwickler Blue Byte manche Dinge, die Fans des Spieles gewohnt waren, umzukrempeln. Aber man muss mit der Zeit gehen und das beweist der deutsche Entwickler eindrucksvoll.

Grafikupdate

Einer der größten Neuerungen im vierten Teil des Aufbauspieles ist, dass man sich von der wuseligen 2D Engine gelöst hat. Ersetzt hat man diese durch die RenderWare-Engine (eine 3D Engine), die unter anderem von Titeln wie GTA Vice City oder Mashed benutzt wird. Ein Risiko gingen die Entwickler ein. Bleiben die Siedler so wuselig, oder ändert sich dies durch die 3D-Engine? So wuselig sind sie zwar nicht mehr, der Wuselfaktor aber bleibt erhalten. Die Engine bringt zudem noch weitere Änderungen mit sich. So sind zum Beispiel das Umfeld, die Charaktere sowie Gebäude um einiges detailreicher und man kann nah an die Häuser zoomen und deren Details genauer sehen.

Story im Erbe der Könige

Die Story haut keinen vom Hocker, scheint aber trotzdem ausreichend zu sein: Der böse Ritter begeht eine Tat gegen den König und dessen Sohn Dario möchte sich rächen. Eine ganze Kampagne mit zwanzig Karten und einem Tutorial liegt jetzt vor dem Spieler, am Ende soll der böse Ritter besiegt werden. Wären dessen hat man – wie zum Beispiel in Spellforce – die Chance Nebenquests zu lösen.

Gameplay-Änderungen

Gesammelt werden im fünften Teil nur noch fünf Ressourcen: Lehm, Holz, Eisen, Silber und Schwefel. Produktionsabläufe, Warenstapel und Logistik-Optimierungen entfallen ganz. Zudem wurde ein interessantes Erfahrungs-Sammelsystem eingeführt, wobei man zum Beispiel über gefallene Siedler trauert. Man hat außerdem das Armeesystem geändert und die Anzahl der Einheiten – für das Genre eher unüblich – verringert, was jedoch nicht negativ auffällt. Unübersichtliche Kämpfe gehören der Vergangenheit an, Schlachten zu führen ist komfortabler, und einfacher zu erlernen. Ansonsten ist das meiste, so wie man es im Genre braucht. Bauen verschiedener Gebäude, Abbau von Ressourcen und Upgrades auf Gebäude, die für das Spiel auf längere Zeit relevant sind.

Multiplayer-Modus

Im Multiplayer-Modus hat man u. a. die Chance im bekannten Deathmatch gegeneinander zu spielen. Ihr baut euch eine Siedlung und eine Armee auf, mit der ihr dann euren Gegenspieler angreift und – wenn ihr clever gespielt habt – gewinnen könnt.

Fazit

Die Vorschau auf Die Siedler: Das Erbe der Könige zeigt: Sie siedeln wieder. Ist das nicht eigentlich das Wichtigste? Na ja, nicht ganz. Der Wuselfaktor besteht noch.

Mich überrascht, was Blue Byte aus der Engine herausgeholt hat. Die Grafik sieht echt interessant aus, genauso wie die Gameplay-Änderungen. Für mich ist das Spiel auf alle Fälle ein Kandidat für den Top-Hit des Jahres.

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