Autor:  Hinzugefügt am 22.03.2007, zuletzt aktualisiert am 15.05.2018

Tagebuch #1 zu STALKER: Shadow of Chernobyl

S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Screenshot
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Screenshot

Tagebuch #1 zu STALKER. Publisher THQ und der ukrainische Entwickler GSC Game World haben einen neuen Ego-Shooter veröffentlicht. STALKER: Shadow of Chernobyl interessiert mich persönlich sehr. Aus diesem Grund entschied ich mich, nicht nur das klassische Review, sondern auch eine Reihe von Testtagebüchern anzufertigen. An dieser Stelle könnt Ihr das erste davon lesen.


Es geht gleich los

Man ist das ein Scheißwetter. Bei diesem Regen kann man keine zwei Meter weit sehen. Und dieser dämliche Fahrer rast als wäre der Teufel persönlich hinter uns her. Der will vermutlich nur die Leichen zurück, die hinten auf unserer Ladefläche verrotten. Ich sehe uns schon im Straßengraben liegen. Scheiße! Was…? Argh!

Was…? Wo…? Hey Fettwanst, nimm deine verschwitzten Wurstfinger von meinem PDA!

Erst mal runter von diesem Tresen, bevor der schmierige Typ noch meine Organe verkauft.

Sidorowitsch

Der Fettwanst stellt sich mir als Sidorowitsch vor, er sei Händler. Er behauptet, man hätte mich in der Nähe gefunden. Warum er mich die ganze Zeit „Gezeichneter“ nennt? Keine Ahnung. Vielleicht hat es etwas mit dieser Tätowierung auf meinem rechten Unterarm zu tun. Da steht nur ein Wort: S.T.A.L.K.E.R!

Also gut, da ich eh nichts anderes machen kann, bis ich meine Erinnerung wieder habe, nehme ich den ersten Auftrag von Sidorowitsch an. Vielleicht bringt es ja mein Gedächtnis zurück, wenn ich mich draußen etwas umschauen kann.

Der erste Auftrag

Ich soll einen gewissen Nimble aufspüren. Der hat angeblich Informationen, die für diesen fetten, verschwitzten Händler wichtig sind und wurde auf dem Weg zu ihm von Banditen überfallen. Also gehe ich nach oben in das heruntergekommene Dorf und frage Wolf, den örtlichen Clanchef, ob er mir helfen kann. Er hat aber zu wenig Leute. Zumindest kann er mir ungefähr sagen, wo ich die Reste von Nimbles Gruppe finden kann. Deswegen mache ich mich alleine auf den Weg.

In der Nähe stoße ich auch schon auf die ersten Überreste von Nimbles Leuten. Bei der ersten Leiche finde ich ein Medikit. Der zweite lebt noch, ist aber verletzt. Also gebe ich ihm das kostbare Medikit. Diese Aktion bringt mich punktemäßig bei ihm nach vorne. Freunde sind wichtig in dieser gottverlassenen Gegend.

Mutationen

Wenig später entdecke ich ein Paar dieser mutierten Köter, die sich gerade an einer weiteren Leiche zu schaffen machen. Ein paar Schüsse und Hundebisse später, sind die Tölen tot. Von ihren Kadavern schneide ich mir ein wenig Haut ab. Die ist dicker als normal und verbessert den Schutz vor herum schwirrenden Kugeln etwas. Mal sehen, was die Wissenschaftler dafür springen lassen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

In ein paar verlassenen Gebäuden, in der Nähe einer Straßensperre des Militärs, finde ich ein paar Kisten, in denen vielleicht noch etwas brauchbares steckt. Deshalb mache ich mir mit meinem Messer daran zu schaffen. Irgendwie müssen die ja aufzukriegen sein. In meiner Zerstörungswut erwische ich einen alten Benzinkanister. Anscheinend war da noch Benzin drin. Jedenfalls lässt die Explosion für einen Moment meine Sicht verschwimmen, und sie reißt gleich noch ein paar Wunden in meine geschundene Haut. Zum Glück regeneriert sich meine Gesundheit langsam aber sicher von allein. Ich schwöre, beim nächsten Mal passe ich besser auf.

Hier finde ich auch ein erstes Artefakt. „Gepresstes!“ Bescheuerter Name, aber zumindest steigert es meine Resistenz gegen die Bisse dieser verlausten Köter um zwei Prozent. Besser als nichts, auch wenn es sich negativ auf meine Strahlenbelastung auswirkt.

Wo ist Nimble?

Als wenn mein Tag noch nicht perfekt genug wäre, fängt es jetzt noch an zu regnen. Aber ich habe keine Zeit, mich irgendwo unterzustellen. Ich muss weiter und endlich diesen Nimble finden.

Bei den Koordinaten, die mir Wolf genannt hatte, stoße ich auf die letzten Reste von Nimbles Begleitern. Von ihnen erfahre ich, wo die Banditen ihn gefangen halten. Gemeinsam wagen wir den Angriff. Nach einem kurzen Feuergefecht haben wir die Typen überwältigt und Nimble erfreut sich bester Gesundheit. Nachdem er mir das Laufwerk mit den Informationen für Sidorowitsch übergeben hat, erzählt er etwas von einem Lager, in dem sich ein wertvolles Artefakt befinden soll.

Der vollendete Anzug

Die Koordinaten habe ich jetzt in meinem PDA. Allerdings soll es dort nur so von wilden Tieren wimmeln. Das heißt wohl, dass ich mehr als nur meine zwar treue, aber dennoch lausige Pistole brauche, um daran zu kommen. Außerdem hat er noch was von einem „vollendeten Anzug“ gefaselt, den die Banditen irgendwo versteckt haben. Erinnert mich eher an die alten Geschichten von versteckten Piratenschätzen. Aber er meint, das wäre seiner und den hätte er gerne wieder zurück. Na mal schauen, was da Wahres dran ist.

Nur erstmal muss ich zurück zum Händler, ihm das Laufwerk bringen, die Belohnung kassieren, und die ersten Beutestücke verkaufen, die ich bisher eingesammelt habe.

So. Das war es dann erst mal wieder, liebes Tagebuch. Mal sehen, was die nächsten Tage in S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl noch alles bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zurück zu den Nachrichten
Wie ist Deine Meinung zum Thema?
Zugehörige Spiele

Aktuelle Nachrichten

Werbung