Autor:  29.01.2014, letztes Update: 18.05.2022

Rovio wehrt sich gegen Überwachungsvorwürfe

Angry Birds
Angry Birds

Der Hersteller von Angry Birds, Rovio Entertainment, setzt sich zur Wehr gegen Vorwürfe, man habe mit Geheimdiensten zusammengearbeitet, damit diese iPhone-, iPad- und Android-Nutzer aushorchen konnten.

Dokumente des ehemaligen NSA-Angestellten Edward Snowden enthüllten, dass britische und amerikanische Geheimdienste in großem Stil Daten abgreifen, die von Mobile Apps über deren Nutzer preisgegeben werden.

Die Geheimdienst-Institutionen sollen sich unter anderem Rovios Angry Birds ausgesucht haben – wohl wegen dessen Beliebtheit -, um bei Überwachungsmaßnahmen personenbezogene Daten zu erspähen, wie Alter, Aufenthaltsort oder Geschlecht einer Person.

Rovio verteidigt sich

Doch der Anbieter veröffentlichte nun ein Statement, in dem man darauf hinweist, dass man keinerlei Daten mit anderen teile und in keiner Form mit Geheimdienst-Institutionen kooperiere oder heimlich zusammenarbeite.

Laut Rovio könnten die Daten, die jetzt in Zusammenhang mit Angry Birds gebracht werden, aus der Auswertung globaler Werbe-Netzwerke stammen. Diese würden aber von Millionen Webseiten und Mobile Apps auf der ganzen Welt eingesetzt. Wenn dies zutreffe, dann wären keine Apps vor dem Bespitzeln sicher, die auf solche Werbung vertrauten.

Diskussion zum Artikel
29.01.2014 um 19:19 Uhr. freakpower

Wie heißt es so schön, wer wirbt der stirbt. Werde auf ewig admob und Konsorten blocken

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