Autor:  Hinzugefügt am 08.01.2014, zuletzt aktualisiert am 21.07.2018

CES 2014: Oculus zeigt neuen VR-Prototyp „Crystal Cove“

Oculus Rift: Crystal Cove - Prototyp
Oculus Rift: Crystal Cove - Prototyp

Oculus zeigt VR-Prototyp auf CES 2014. Im Rahmen der Messe stellte Oculus einen neuen Prototypen seiner Virtual-Reality-Brille Oculus Rift vor. Er trägt den Namen „Crystal Cove“ und bietet ein OLED-Display, sowie die Möglichkeit Kopfbewegungen zu registrieren.


Oculus zeigt VR-Prototyp auf CES 2014

Oculus arbeitete an seiner VR-Brille Oculus Rift. Das Ergebnis präsentierte die Firma nun im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Das neue Gerät kann Eure Kopfbewegungen abfragen und interpretieren, nutzt dazu aber eine externe Kamera. Aus diesem Grund verfügt das Headset an der Oberfläche über LED-Punkte. Auf diese Weise unterscheidet das System Eure Bewegungen.

Ihr könnt Euch nun zum Beispiel hinknien und Objekte am Boden aufheben. Ihr könnt Euch auch einfach Objekten nähern und sie begutachten.

Neues OLED-Display

Außerdem spendierte Oculus dem Rift-Headset ein neues OLED-Display. Letztes Jahr nutzte da VR-Headset noch ein LCD-Display. Das neue Display erlaubt deutlich flottere Bildwiederholraten, die die Wahrnehmung der angezeigten Umgebung natürlicher wirken lassen.

Das neue Display kann dank geringer Persistenz deutlich schneller alte Bilder löschen und neue an deren Stelle erstellen. Es entstehen nun deutlich weniger Schlieren, wenn Ihr an einem Objekt in der virtuellen Realität vorbeigeht. Nun sollten weniger von Euch an der digitalen Seekrankheit erkranken.

Crystal Cover noch nicht verfügbar

Den neuen Prototypen Crystal Cove gibt es derzeit noch nicht als Entwickler-Modell. Vom Vorgänger sind momenten bereits 45.000 Stück in der freien Wildbahn in Umlauf.

„We have a long list of what John [Carmack] will be announcing in the future.“
Brendan Iribe

Der Geschäftsführer von Oculus, Brendan Iribe, erwartet einen Anstieg der Entwickler in den nächsten sechs bis 12 Monaten. Die Firma sei auf der Suche nach den 200 cleversten Personen in der Spieleindustrie und er wäre wenig überrascht, wenn in Zukunft mehr und mehr innerhalb der Firma entwickelt würde.

Ein Grund dafür ist sicher auch der Wechsel von id Softwares John Carmack zu Oculus Rift. Scheinbar sichtet man den Markt für Software-Entwickler und plant mittelfristig eigene Apps zu produzieren. Iribe rührte derweil die Werbetrommel. John Carmack würde in Zukunft viele Neuigkeiten ankündigen.

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