Autor:  Hinzugefügt am 26.07.2012, zuletzt aktualisiert am 27.09.2018

Gamigo-Hack: 8 Millionen E-Mail-Adressen, Usernames und Passwörter betroffen

Last Chaos - Screenshot
Last Chaos - Screenshot

Der Gamigo-Hack liegt schon eine Weile zurück, rund vier Monate. Seinerzeit schickte Gamigo allen betroffenen Nutzern eine E-Mail mit dem Hinweis, gehackt worden zu sein, und der Bitte, das Passwort zu ändern. Das Ausmaß des Hacks wurde damals aber nicht bekannt. Nun gibt es neue Informationen: 8 Millionen User weltweit waren Opfer.


Die Online-Plattform Gamigo, auf der unter anderem Online-Games wie Last Chaos, Cultures Online oder Fiest Online angeboten werden, ließ vor vier Monaten seine Nutzer die Passwörter wechseln. Während der Betreiber angab, dass die damals entwendete Passwörter in einer „nicht lesbaren“ Form vorlagen, gibt es nun neue Berichte, denen zufolge Hacker 94% der Daten entschlüsselt haben wollen. Dies wird laut Forbes (engl.) im Hacker-Forum InsiderPro (engl.) jedenfalls behauptet, und von Online-Medien perpetuiert.

Die damals entwendeten Daten wurden nun offenbar (erneut) im Internet veröffentlicht. Gegenüber Shacknews gibt Gamigo allerdings an, dass man alles in seiner Macht stehende getan hätte. Dazu gehört auch, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen und die Zusammenarbeit mit Behörden und Ermittlern zu suchen, die sich um den Aspekt der Kriminalität in dieser Sache bemühen.

Die 8 Millionen betroffenen Nutzer-Accounts werden jeweils zu 3 Millionen in den USA, zu 2,4 Millionen in Deutschland und zu 1,3 Millionen in Frankreich eingerichtet worden sein.

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