Autor:  Hinzugefügt am 20.01.2012, zuletzt aktualisiert am 29.06.2018

Anonymous rächt Schließung von Megaupload

Anonymous
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DDoS-Attacken von Anonymous wegen Megaupload. In Neuseeland wurde der Betreiber des Dienstes Megaupload, Kim Schmitz, verhaftet. Mit ihm zusammen nahm das FBI drei weitere Mitarbeiter der Download-Plattform in Gewahrsam. Das Portal schaltete man ab. In der Folge sühnten Hacker das Vorgehen mit  DDoS-Attacken gegen die Webseiten von DoJ, RIAA, MPAA und Universal Music.


Digitaler Amoklauf?

Der Umfang der vielen DDoS-Attacken erinnert ein wenig an einen digitalen Amoklauf. Anonymous nahm mit DDoS-Attacken Webseiten vieler verschiedener Institutionen der US-amerikanischen Medienindustrie unter Beschuss.

Die Hacker rühmen sich sogar mit den Taten via Twitter. Die Betreiber des Kurznachrichtendienstes löschten den Eintrag mittlerweile. Fast minütlich melden sie weitere „Erfolge“. Anonymous setzte zeitweise unter anderem die Webseite des US-Justizministeriums, der RIAA (Verband der Tonträgerindustrie), der MPAA (Verband der Filmindustrie) und des US-Amtes für Urheberschutz außer Gefecht. Außerdem attackierte man die Webseiten der BMI (vergleichbar mit der GEMA in Deutschland), sowie diejenigen einer französischen Urheberrechtsinstitution. Sie soll ebenfalls down sein.

Kim Dotcom verhaftet

Zuvor gab es Meldungen darüber, dass der Betreiber von MegaUpload, Kim Schmitz, und drei weitere involvierte Personen in Neuseeland verhaftet wurden.

 

Updates

  • 1:45 Uhr: Mittlerweile sind nun auch die Webseiten von Warner Music (wmg.com) down. Tatsächlich lassen sich diese im Augenblick nicht erreichen.
  • 2:02 Uhr: Nun sind sogar die Webseiten der US-Bundespolizei (FBI.gov) down. Auch damit prahlten die Hacker auf Twitter. Twitter löschte den Eintrag kurze Zeit später.
  • 2:35 Uhr: Eine Splittergruppe @anon_4freedom hat offenbar die Webseite der Börse in Ghana (Ghana Stock Exchange) gehackt. Sie entwendeten Daten von mehr als 500 Klienten der Börse. Die Informationen hinterlegten sie bei Pastebin. Diese Aktion scheint aber nicht ursächlich mit der Schließung von MegaUpload zu tun zu haben.

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