Autor:  Hinzugefügt am 26.05.2012, zuletzt aktualisiert am 10.12.2021

Angry Birds – Fake-App-Entwickler muss 50.000 Pfund Strafe zahlen


50.000 Pfund muss ein Entwickler zahlen, der Fake-Apps von Angry Birds, Assassin’s Creed und Cut The Rope entwickelt, und via Google Play für Android-Smartphones und -Tablets verkauft hat. Die Apps sendeten unter anderem 3 Premium-SMS an die User, die sich bei selbigen mit rund 5 Pfund je SMS in der Handyrechnung niederschlugen.

Der Entwickler von Fake-Apps zu Angry Birds, Assassin’s Creed und Cut The Rope muss 50.000 Pfund Strafe zahlen (rund 62.346 Euro). Er hatte Apps entwickelt, die Spieler unter falschen Voraussetzungen heruntergeladen haben, nämlich weil sie dachten, es handele sich um Apps der ursprünglichen Hersteller. Drei Premium-SMS seien daraufhin an jeden Spieler, der sich die Apps heruntergeladen hat, geschickt worden. Die Kosten pro SMS beliefen sich auf 5 Pfund (rund 6,23€).

Kosten erstatten

Wie eurogamer (engl.) schreibt, sollen die Fake-Apps bereits im letzten November im Android Market Place (jetzt Google Play) aufgetaucht sein. Auch wir haben seinerzeit über die Fake-Android-App berichtet. Die lettische Firma, die die Apps dort platziert hat, muss zudem 28.000 Pfund Kostenerstattung an die geprellten User zahlen.

Beispielhaft für Nutzer wird John Gladstone zitiert, der den Betrügern zum Opfer fiel, obwohl er sonst große Vorsicht walten lässt, sagt er. Der bekannte Name der Apps hätte ihn zum Download veranlasst. Nun sei er sich bewusst, dass nicht nur Internet-Banking zu Gefahren führen kann:

„I downloaded every app that I could see on the Android market which had good reviews or if I recognised the name. I’m always quite careful with my phone. I never use it for internet banking, but I didn’t count on the fact that there’s another way people can get your money.“

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