Autor:  Philipp Baldia Hinzugefügt am 07.01.2012, zuletzt aktualisiert am 18.01.2018
Wertung: 6.5

Bau-Simulator 2012: Hobbyhandwerker auf der großen Baustelle

Bau-Simulator 2012 - Screenshot
Bau-Simulator 2012 - Screenshot

Bau-Simulator 2012 im Test. Die neue Simulation aus dem Hause astragon gibt es schon seit letztem November. Sie reiht sich ein in die Riege von Simulationen, die versuchen bestimmte Berufsfelder möglichst realistisch abzubilden. Kann das dem Bau-Simulator 2012 gelingen? Das erfahrt Ihr in unserem Review.


Im Bau-Simulator 2012 werden keine Klischees vom Bauarbeiter erfüllt. Ihr könnt nämlich nicht Kaffee trinken, Schnittchen essen und auf Gerüsten sitzen. Ihr packt vom ersten Moment an mit an. Aus einem LKW geht es in einen kleinen Bagger. Mit dem hebt Ihr das Fundament einer zukünftigen Garage aus. Blöderweise ist das nicht so einfach.

Doch Ihr habt die Hilfe immer vor Augen. Am rechten Bildschirmrand findet Ihr die Hilfeleiste, die neben der Zeit immer auch den aktuellen Fortschritt anzeigt, und nützliche Tipps bereithält. Habt Ihr das Fundament ausgehoben, gibt es nicht etwa einen Plausch, sondern die nächste Aufgabe für Euch.

Fuhrpark

Ihr findet im Bau-Simulator 2012 neben dem kleinen Bagger und dem LKW noch etliche andere Fahrzeuge. Ihr dürft auch einen großen Bagger bedienen, mit dem das Ausheben gleich doppelt so schnell geht. Mit einem Teleskopkran könnt Ihr Garagenwände vom Tieflader zur Baustelle manövrieren. Und mit der Planierraupe plättet Ihr den Untergrund. Doch Ihr seid nicht immer nur im Neubaugebiet unterwegs. Manche Aufträge bringen Euch ins Hafenviertel.

Die Sache mit dem Radio

Der Chef gestattet uns die Nutzung des Radios. Doch das ist eher ein Fluch statt ein Segen. Wenn Ihr kein Fan von einschläfernder Rock-Musik seid, greift Ihr besser auf den externen Player zurück. Ansonsten wird Stille neben den Maschinengeräuschen auch beruhigend. Sie lenkt nicht von der Arbeit ab. Ihr wollt schließlich nicht die Baggerschaufel einen halben Meter zu weit neben dem Laster ausleeren.

Der Feinschliff fehlt

Der Bau-Simulator 2012 punktet grafisch nicht. Das Spiel sieht durchschnittlich aus und der Geräte-Physik fehlt der Feinschliff. Viele moderne Shooter integrieren realere Umgebungen als diese Simulation. Dazu kommt, dass die Spielwelt viel zu karg ist. Sie wirkt wie die verwaiste Kulisse eines Filmstudios. Mehr Figuren und Verkehrsteilnehmer hätten dem Spiel gut getan.

Fazit

Ich bin ehrlich. Der Bau-Simulator 2012 hat einige Defizite. Trotzdem versprüht die Simulation genügend Charme, um Hobbyhandwerker vor den Bildschirm zu locken. Wenn Euch die Gartenlaube nicht Projekt genug ist, könnt Ihr am PC die großen Baustellen in Angriff nehmen.

Seid aber gewarnt. Denn die Bedienung im Spiel ist sehr komplex und die Atmosphäre nicht vorhanden. Sämtlich Baufahrzeuge werden aber auf einem hohen Niveau simuliert.

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