Reviews Archiv - IchSpiele.cc https://ichspiele.cc/review/ Wir spielen und schreiben darüber Sun, 12 Jun 2022 19:30:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Munin: Puzzle-Plattformer von Daedalic im Test https://ichspiele.cc/review/munin-puzzle-plattformer-von-daedalic-im-test/ https://ichspiele.cc/review/munin-puzzle-plattformer-von-daedalic-im-test/#respond Sun, 12 Jun 2022 19:30:48 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=74337 Daedalic kann es einfach: Puzzle in allen möglichen Variationen gekonnt in Szene setzen. Munin stammt aus dem kleinen Studio Gojira und macht aus einem 2D Puzzle, bei dem man die Map dreht und wendet, einen kniffligen Zeitvertreib. Die-hard Fans der nordischen Mythologie muss man das nicht sagen: Munin ist eine Sagengestalt in der Form eines […]

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Daedalic kann es einfach: Puzzle in allen möglichen Variationen gekonnt in Szene setzen. Munin stammt aus dem kleinen Studio Gojira und macht aus einem 2D Puzzle, bei dem man die Map dreht und wendet, einen kniffligen Zeitvertreib.

Die-hard Fans der nordischen Mythologie muss man das nicht sagen: Munin ist eine Sagengestalt in der Form eines Raben. Sie ist die Götterbotin Odins, doch sie wurde in einen Menschen verwandelt und muss nun ihre Flügel im mystischen Land Yggdrasil zurück bekommen. Die Story ist allerdings reine Nebensache und dient lediglich einem sehr stimmigen Hintergrund, vor dem sich ein besonderes Puzzle verbirgt

Screen, dreh dich!

Der Screen ist rotierbar, das heißt jeder Level besteht aus mehreren Abschnitten, die per Mausklick gedreht werden können. So eröffnen sich verschiedenste Wege, die Munin nutzen muss, um an die Feder ihrer Flügel zu kommen. Ein Level ist erst beendet, wenn alle Federn eingesammelt sind. So werden aus Wänden plötzlich Wege und man muss strategisch und vorsichtig voranschreiten, denn mit jedem gedrehten Abschnitt, dreht sich ein weiterer gleich mit. In verschiedenen Welten mit unterschiedlichen 2D Designs hopst man von Feld zu Feld, um die ersehnten Federn einzusammeln. Dabei müssen Steinkugeln bewegt werden oder Wasser in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Das Ganze ist mehr als ein ödes Puzzle, sondern macht wirklich süchtig.

Fazit

Der gemalte Grafikstil tut sein Übriges, um aus Munin ein weiteres Glanzstück von Daedalic zu machen. Das portugiesische Indie-Studio Gojira hat hier wirklich einen Plattformer für PC und iOS geschaffen, der garantiert nicht für Langeweile sorgt. Vielleicht aber für ein wenig Kopfzerbrechen. Aber das wird es wert sein.

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Metro: Last Light im Test für PS3 https://ichspiele.cc/review/metro-last-light-im-test-fuer-ps3/ https://ichspiele.cc/review/metro-last-light-im-test-fuer-ps3/#respond Sun, 12 Jun 2022 15:15:18 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=48261 2010 haben 4A Games und Deep Silver mit Metro 2033 einen postapokalyptischen Kult geschaffen. 3 Jahre später dann endlich das Sequel Last Light. Ihr schlüpft wieder in die Rolle von Artyom, der in erster Linie von Schuldgefühlen geplagt, den Frieden in der Untergrundwelt Metro wieder herstellen muss. Wir haben uns das Game mal zu Gemüte […]

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2010 haben 4A Games und Deep Silver mit Metro 2033 einen postapokalyptischen Kult geschaffen. 3 Jahre später dann endlich das Sequel Last Light. Ihr schlüpft wieder in die Rolle von Artyom, der in erster Linie von Schuldgefühlen geplagt, den Frieden in der Untergrundwelt Metro wieder herstellen muss. Wir haben uns das Game mal zu Gemüte geführt und verraten euch, ob sich ein Kauf noch lohnt!

Ein Jahr nachdem Moskau die vermeidliche Bedrohung der „Schwarzen“ zwar vernichtet, die Erde aber endgültig zu einem schier unbewohnbaren Planeten gemacht hat, lebt nur noch eine kleine Anzahl Menschen in der Metro von Moskau. Diese Welt ist von den Nachwirkungen der atomaren Katastrophe, fiesen Mutanten und einem heran nahenden Bürgerkrieg gebeutelt. Kommunisten und Faschisten kämpfen im Untergrund erneut um eine ultimative Waffe und die Herrschaft der neuen Welt. Artyom hat immer noch eine merkwürdige Verbindung zu den ominösen schwarzen Kreaturen und ist vielleicht das letzte Licht für die Menschheit. So viel zur Story. Tatsächlich bleibt Metro seiner Atmosphäre ziemlich treu, obwohl die deutsche Synchro eher lachhaft ist.

Alles im Lot, Genosse?

Es geht so. Klar, Metro spielt nach wie vor in Russland und das soll der Spieler auch merken, aber irgendwie sagt mir dieser osteuropäische Akzent, der in der Synchronisation sehr mühsam gestellt wird, einfach nicht zu. Irgendwo ist dieses Spiel mit dem Klischee von den übrig gebliebenen „Roten“ ja auch charmant, aber irgendwann nervt es schon. Immerhin ist das nicht das einzige Klischee. In der Metro haben sich genauso die Anhänger des „Reichs“ angesiedelt, russische Nationalsozialisten, die einem deutschen Vorbild nacheifern. So bekommen auch diese ihr Fett weg. Ansonsten sind die Orte und Städte, in denen wir uns bewegen von negativen Klischees überschwemmt: russische Paramilitärs, die den ganzen Tag Wodka trinken, melancholische Akkordeon-Musik usw…Naja.

Stealth, Shooter oder was genau?

Abwechslungsreich ist Last Light allemal. Das Game entscheidet sich nicht für einen bestimmten Weg, sondern lässt euch abwechselnd Munitionsreich gegen riesige Mutanten kämpfen, um dann wieder durch lange Korridore an zahlreichen Wachen vorbeizuschleichen. Dabei dreht ihr Glühbirnen aus Lampen, schießt Deckenbeleuchtung aus, und könnt tatsächlich ohne Opfer durch die Kanäle unter Russland reisen. Diese Stealtheinlagen sind cool und besser als im ersten Teil. Gefällt schon sehr gut!
Auch die Schießereien gestalten sich als recht anspruchsvoll. Der Ranger-Modus zum Beispiel ist nur was für harte Shooterfans: ohne Munitionsanzeige (und Munition liegt nicht gerade überall herum!) müsst ihr euch gegen eure mutierten Gegner behaupten und dürft keine Kugel verschwenden. Für mich ehrlich gesagt so gut wie unmöglich, denn ein paar dieser Viecher sind wirklich hart zu knacken! Versierte Shooter finden hier aber das Paradies!

Fazit

Atmo: cool. Story: auch. Das Gameplay ist sowieso in sich stimmig und trotz der Mischung von Stealth und Ballerei liefert Metro: Last Light ein wahres Spielvergnügen! Ruhig mal ein paar Städte erkunden und sich auf die Welt unter der Erde einlassen, dann nervt auch der gestellte russische Akzent nicht mehr!

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Witziges RPG mit Nostalgiefaktor: The Book Of Legends für PC im Test https://ichspiele.cc/review/witziges-rpg-mit-nostalgiefaktor-the-book-of-legends-fuer-pc-im-test/ https://ichspiele.cc/review/witziges-rpg-mit-nostalgiefaktor-the-book-of-legends-fuer-pc-im-test/#respond Wed, 08 Jun 2022 10:03:22 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=47649 Die Macher der Moonchild-Saga, Aldorlea Games haben zusammen mit roka ein grotesk witziges RPG in 16-bit Optik rausgebracht. Warum mir in einer NextGen Welt gerade dieses Game so Freude macht, verrät das Review. Es muss nicht immer High End sein: das beweist The Book of Legends von Aldorlea Games. Dieses Japano-RPG strozt nur so von […]

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Die Macher der Moonchild-Saga, Aldorlea Games haben zusammen mit roka ein grotesk witziges RPG in 16-bit Optik rausgebracht. Warum mir in einer NextGen Welt gerade dieses Game so Freude macht, verrät das Review.

Es muss nicht immer High End sein: das beweist The Book of Legends von Aldorlea Games. Dieses Japano-RPG strozt nur so von Klischees und ist grafisch kaum weiter als die ersten Final Fantasy Teile. Auch die Story ist schnell erklärt: Jordan ist ein absoluter Anti-Held, grob, rüpelhaft, sexistisch und brutal. Aber leider auch der stärkste Krieger des Landes. Daher ist man gezwungen, ihn darum zu bitten, einen Dämonen zu bannen. Blöderweise bringt Jordan den nervigen Dämon aber einfach um und tritt dabei eine Katastrophe nach der anderen los. Dumm gelaufen.

Retro-Faktor

Die 16-bit Optik ist einfach unschlagbar. Da kommt ein Independent Studio und macht einfach mal etwas, das es in den Anfängen der RPGs zuhauf gab, aber es funktioniert. Mich erinnert das Ganze stark an die guten alten Klassiker, von den kleinen Pixel-Maps bis zu den rundenbasierten Kämpfen. Das ist einfach Nostalgie pur, obwohl das Game an sich in dem Sinne kein Abklatsch ist, denn Anti-Held Jordan bringt einen derben Spruch nach dem anderen. Weibliche Mitstreiter werden permanent angegraben, die Feind plump beschimpft. Nett ist das Spiel nun wirklich nicht. Nebenbei ist es aber auch unheimlich witzig, denn sowohl die Sprüche als auch die Story sind im Grunde sehr platt und dumm und treiben es damit so auf die Spitze, dass ein paar Lacher kaum ausbleiben.

Party people

Am Anfang seiner Mission wird zu Jordan gesagt, er solle sich bitte mit niemandem zusammen tun, um die Mission streng geheim zu halten. Was tun wir also? Suchen nach so vielen Partymitgliedern wie nur möglich! Wir können immer nur drei gleichzeitig mitnehmen, die Teammitglieder aber stets austauschen. Und die warten wirklich überall. Die Spielwelt ist voller Geheimnisse und versteckter Truhen und so ist es auch mit Mitstreitern. Sogar Tiere folgen euch! Von einer Kuh mit heilenden Kräften bis zu wilden Wölfen oder Adlern ist alles dabei. Eure menschlichen Mitstreiter werden weitestgehend in der Story auf euch stoßen, aber auch hier gibt es einige, die sich gekonnt verbergen können und erst gefunden werden müssen! Oft müsst ihr euch entscheiden, wen ihr mitnehmt. Es gibt zum Beispiel Mitstreiter, die euch nur begleiten, wenn ihr einen anderem die Freundschaft kündigt. So kommt man schon mal ins Grübeln! Außerdem leveln die inaktiven Partymitglieder nicht automatisch mit, sodass man immer einen Trainingsfokus setzen muss.

Unkompliziert und effektiv

The book of Legends ist in Sachen Gameplay mehr als simpel: Das Aufleveln und Lernen von Fähigkeiten passiert so gut wie von selbst. In Kürze können Jordan und seine Mitstreiter viele coole Fähigkeiten erlernt, die im klassischen rundenbasierten Kampfsystem eingesetzt werden. Ihr könnt aber auch einfach von der Rush-Funktion gebrauch machen und euch so rasant durch einen Kampf klicken. Trotzdem sind die Gegner nicht gerade einfach: Haushalten mit Magie, Geld und Ausrüsten ist genau so wichtig wie regelmäßiges Training, denn die Bosskämpfe werden natürlich immer härter. Das Spiel beweist, dass ein einfaches Spielprinzip seine Vorzüge haben kann. Und da die Level variieren, ihr verschiedene Nebenmissionen erhaltet und es viel zu entdecken gibt, hat der Spielspaß kein allzu frühes Ende.

Fazit

Dieses genial bekloppte RPG ist auf jeden Fall ein Geheimtipp für Retro-Fans. Eine altbackene Grafik mit erfrischend derbem Humor ist eine wunderbare Abwechslung zu vielen modernen Genrevertretern. Die Story sowie alle Nebenmissionen halten euch lange beim Spielen auf Trab. Kann man sich getrost mal antun!

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Castlevania: Lords Of Shadow 2 im Test https://ichspiele.cc/review/castlevania-lords-of-shadow-2-im-test/ https://ichspiele.cc/review/castlevania-lords-of-shadow-2-im-test/#respond Tue, 07 Jun 2022 18:56:54 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=47623 Schon ein Weilchen her, dass ich mit viel Begeisterung Castlevania: Lords Of Shadow für die Playstation 3 angezockt habe. Damals war es das erste Remake der legendären Castlevania-Reihe für NextGen Konsolen. Zwischendurch gab es mit „Mirror of Fate“ einen PSP-Titel, der war so „naja“. Jetzt halte ich Lords Of Shadows 2 in der Hand und […]

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Schon ein Weilchen her, dass ich mit viel Begeisterung Castlevania: Lords Of Shadow für die Playstation 3 angezockt habe. Damals war es das erste Remake der legendären Castlevania-Reihe für NextGen Konsolen. Zwischendurch gab es mit „Mirror of Fate“ einen PSP-Titel, der war so „naja“. Jetzt halte ich Lords Of Shadows 2 in der Hand und habe große Erwartungen. Ob sich Konamis neues Werk bewährt, erfahrt ihr im Review.

Ein neues Zeitalter ist angebrochen: die Blutreihe der Belmonts scheint zu enden, denn Gabriel hat sich in Dracula höchstpersönlich verwandelt. Lords Of Shadow 2 beginnt dort, wo der erste Teil endete: mit einem Belmont als der Fürst der Dunkelheit, der von Zobek in unserer modernen Welt geweckt wird. Gabriel oder Dracula oder wie auch immer wir unseren Protagonisten jetzt nennen sollen, hat die Mission, Satan erneut davon abzuhalten, die Welt zu vernichten. Wir sind also der Gute, aber auch gleichzeitig der Böse, denn ständig ist uns die Bruderschaft des Lichts im Namen Gottes auf den Versen, um uns bei unserer Weltrettungsaktion aufzuhalten. Naja, es gibt nunmal nicht immer nur schwarz oder weiß…

Gameplay

Das selbe wie vorher. Und zwar ziemlich genau. Das Hack n Slash Prinzip mit allerlei Klettereinlagen, das so typisch für Action Adventure a la God Of War ist, brauche ich kaum näher zu erklären. Gabriel (ich nenne ihn jetzt einfach so!) kämpft immernoch mit seiner coolen Kruzifix-Peitsche und den zwei Spezialwaffen Leeres Schwert und Chaoskrallen. Es gibt ein paar schicke alte aber auch neue Kombos und Angriffe, doch im wesentlichen geht es darum, sich durch die Level zu hangeln und den Gegnerscharen ordentlich eins drauf zu geben. Rätseleinlagen wie im letzten Lords Of Shadow gibt es weniger und die, die es gibt, sind auch weniger schwer. Neu ist ein kleiner Stealth-Modus, den ich zuletzt bei Dishonored gesehen habe. Gabriel kann sich jetzt an bestimmten Stellen in einen Schwarm Ratten verwandeln. So kann man dann unbemerkt an dämonischen Wachen vorbeihuschen, die ziemlich große Wummen tragen und vorerst nicht zu besiegen sind. Dazu bekommt man auch gar nicht die Möglichkeit, denn in den Arealen, in denen man die Wachen zu umgehen hat, schaltet das Spiel einfach mal eure Kampffähigkeiten aus! Habt ihr euch als Ratte durchgeschummelt, müsst ihr meistens den Körper einer Wache oder einer anderen Person infiltrieren. Diese kleinen Einlagen sind vielleicht nett gedacht, bringen aber den Spielfluss nicht wirklich in Gang. Man ist meistens froh, wenn man wieder metzeln kann!

Quicktime Events…

Sie stehen bei Gamern immer in der Kritik, aber die Produzenten wollen sie trotzdem: Quicktime-Events. Bei Lords Of Shadows waren das meistens die finalen Hiebe bei Endbossen und man musste im richtigen Augenblick den richtigen Knopf drücken. Hin und wieder war das fast schon nicht ganz so schrecklich leicht. Im zweiten Teil allerdings hat man da nochmal einen Schritt zurück getan. Die Quicktime Events sind nicht nur häufiger, sonder noch viel einfacher. Meist ist die Wahl des Knopfes sogar egal. Das sinnloseste QTE des Spiels: Eine Kurbel um eine Tür zu öffnen. Während Gabriel fleißig dreht, steuert ihr das, indem ihr vier mal im selben Augenblick einen beliebige Taste betätigt. Ich kann in Worten kaum beschreiben, wie trivial dumm das ist. Ehrlich. Setzen, Sechs.

Ein Vampir auf dem Asphalt

Ich war sehr froh, dass sich die Vermutung, die man am Schluss von Lords Of Shadow hat, bestätigt und der zweite Teil in unserer Zeit spielt. Auf aspahltierten Straßen prügelt ihr euch zwischen Autos und Neonlichtern mit fiesen Dämonen, die sich manchmal statt dem altmodischen Schwert auch mal einer Knarre bedienen. Diese Mischung erinnert mich an Darksiders und funktioniert ganz gut. Gabriel ist wie ein Fremdkörper in der modernen Welt und die Diener der Finsternis verstecken sich in Chemielaboren und Waffenkonzernen. Cool.

Wo ist der Reiz?

Lords Of Shadow 2 macht wieder vieles richtig: schöne Grafik (wenn auch nicht High-End), eine gute Story und ein paar schöne Level. Aber wo bitte bleibt der Reiz am spielen eigentlich? Die Gegner sind genial einfach und das Spiel verrät einem auch über das Tutorial hinaus immer, was zu tun ist. Klettereinlagen sind gekennzeichnet durch einen Fledermausschwarm, wenn eure Elementarkräfte zum Einsatz kommen müssen, wird auch das immer mehr als deutlich angezeigt. Der Spieler sitzt eigentlich nur vor der Konsole, um in diesem oder jenem Moment „X“ zu drücken, wenn das Spiel es einem sagt. Das ist natürlich eine große Übertreibung, aber ich komme mir ein wenig dumm vor, wenn ich mal nichts selber herausfinden darf. Dazu kommen die sehr schlauchförmig aufgebauten Level. Mit sogenannten Kartenräumen wechselt ihr zwischen besuchten Arealen hin und her und ihr könnt immer von der realen Außenwelt in euer Schloss zurück kehren, um dort einzukaufen oder ein paar Geheimnisse zu entdecken. Aber sonst schickt euch das Spiel bloß von einer Map in die nächste. Oft ist gar nicht so genau ersichtlich in was für einer Art Welt ihr euch befindet. Von der Stadt aus gelangt ihr zu den verschiedenen Leveln, aber dort geht es dann oft in düstere Schlosskerker, paradisische Gärten oder ein Puppentheater weiter. Ein wenig mehr Freiheit hätte ich mir da schon gewünscht. Das Spiel verläuft sehr linear und das macht einiges kaputt.

Fazit

Naja. Das Drumherum ist zwar sehr hübsch, aber die Entwickler scheinen sich nicht sehr große Mühe gegeben zu haben, ein durchdachtes Adventure rauszubringen. Stattdessen ist alles sehr banal, vorhersehbar und einfach gestrickt. Das Spielen macht Spaß, so lange es dauert, aber am Ende hat man nicht diesen „Wow“-Effekt, sondern es bleibt einem nur ein müdes „Aha“ übrig.

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Steampunk-RPG mit The Incredible Adventures of Van Helsing https://ichspiele.cc/review/steampunk-rpg-mit-the-incredible-adventures-of-van-helsing/ https://ichspiele.cc/review/steampunk-rpg-mit-the-incredible-adventures-of-van-helsing/#respond Mon, 28 Mar 2022 13:28:40 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=37896 Nach einem Diablo 3 mit mäßger Reputation und einem ernsthaften Konkurenten durch Torchlight 2 tritt für Steam ein weiteres RPG auf den Plan: mit The Incredible Adventures of Van Helsing aus dem Hause Neocore kommt ein würdiger „Diablo-Klon“ im Steampunk-Look. Folgendes Review fühlt dem Abenteuer auf den Zahn. Ihr spielt eigentlich den Sohn des berühmten […]

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Nach einem Diablo 3 mit mäßger Reputation und einem ernsthaften Konkurenten durch Torchlight 2 tritt für Steam ein weiteres RPG auf den Plan: mit The Incredible Adventures of Van Helsing aus dem Hause Neocore kommt ein würdiger „Diablo-Klon“ im Steampunk-Look. Folgendes Review fühlt dem Abenteuer auf den Zahn.

Ihr spielt eigentlich den Sohn des berühmten Vampir-Jägers Van Helsing, der, im Schatten seines Vaters stehend, als Monsterjäger durch die Lande streift. Stets wird er von Lady Catrina, einem Geist, begleitet, die zwar auch kämpft, aber in erster Linie dazu da ist, Van Helsing mit kessen Sprüchen auf die Nerven zu gehen. Bewaffnet mit Schwert und Pistolen macht ihr euch auf in eine etwas andere RPG-Welt.

Gameplay und Grafik sind nun nicht außergewöhnlich. In gewohnter Diablo-Manier beobachtet ihr das Geschehen in Vogelperspektive und kämpft mittels verschiedener Befehle durch Horden von Monstern. Dabei bedient ihr euch einer Vielzahl von Menüs, um Van Helsing perfekt auszustatten. Ein umfangreiches Ausrüstungsmenü, sowie zwei Fähigkeitenmenüs für eure Waffen (Pistolen und Gewehre für den Fern- und Schwerter für den Nahkampf). Dazu könnt ihr sogar noch verschiedene Perks wählen, die euch zusätzliche Fähigkeiten bieten. Und dann dürft ihr auch noch eure Mitstreiterin ausrüsten und ihre Fähigkeiten upgraden. Ganz schön viel, macht aber für den eingefleischten RPG-Fan auch sehr viel Spaß! Und Sinn! Denn euch begegnen Horden über Horden von Werwölfen, Rattenmonstern, Hexen usw. Da macht es schon Sinn, dass ihr ständig questet, trainiert und bei Händlern euer Inventar aufstockt. Dieses Game lebt im Grunde von unzählbaren Schlachten, da es so gut wie keine Rätsel zu lösen gibt.

Dafür führen euch Haupt- und Nebenquests in recht große und ansehnliche Areale von Wäldern und Sümpfen bis hin zu Monsterversuchten Großstädten und geheimen Laboratorien. Dieses Mix aus klassischem RPG und Steampunk funktioniert wunderbar und versetzt einen in eine etwas andere Welt, als man sich zB von Diablo gewohnt ist. Jedes Level bietet viel zu entdecken und noch dazu Zugänge zu geheimen Orten, den Welten der sogenannten „Ink“. Dabei passt ihr eure Kampfstrategien und die eurer Begleiterin nicht nur den Gegnern, sondern auch dem Areal an. So könnt ihr Feinde beispielsweise in Fallen locken oder mit einer Knarre Chemiebehälter mit tödlichem Inhalt zerschießen.

Fazit

Was gibt es da eigentlich noch zu sagen? Das neue Van Helsing Adventure macht nichts falsch, erfindet aber auch das Rad nicht neu. Wer eine nette Abwechslung zu Torchlight und Co. hat, dem wird der Budget-Titel für Steam sicher gut tun. Leider ist die ewige Kämpferei und Aufrüsterei irgendwann ein bisschen eintönig. Trotzdem: Monsterjagd und Steampunk – da kann fast nichts schief gehen! Im Übrigen hat Neocore bereits den Nachfolger angekündigt!

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Neue Western-Action mit Call Of Juarez: Gunslinger https://ichspiele.cc/review/neue-western-action-mit-call-of-juarez-gunslinger/ https://ichspiele.cc/review/neue-western-action-mit-call-of-juarez-gunslinger/#respond Wed, 23 Mar 2022 22:32:14 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=37594 Nachdem mit The Cartel der letzte Teil von Call of Juarez eine Art moderner Western sein sollte und sich in der Gegenwart abspielte, haben Entwickler Techland und Publisher Ubisoft sich nun wieder dem klassischen Western-Shooter zugewandt. Wie der neue Titel sich auf der PS3 schlägt, verrät das Review. Gunslinger hat wie schon The Cartel nichts […]

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Nachdem mit The Cartel der letzte Teil von Call of Juarez eine Art moderner Western sein sollte und sich in der Gegenwart abspielte, haben Entwickler Techland und Publisher Ubisoft sich nun wieder dem klassischen Western-Shooter zugewandt. Wie der neue Titel sich auf der PS3 schlägt, verrät das Review.

Gunslinger hat wie schon The Cartel nichts mehr mit der Story der McCall Brüder der ersten Teile zu tun. Stattdessen lernen wir Silas Greaves kennen. Der in die Jahre gekommene Eigenbrötler erzählt in einem Saloon Geschichten aus seinen Tagen als Kopfgeldjäger – und diese Geschichten haben es in sich! Ihr spielt als Greaves seine Erinnerungen nach und jagt alle Verbrecher, die aus Western-Geschichten weltberühmt sind, aber nicht ohne genau wie die Zuhörer im Spiel am Wahrheitsgehalt dieser zu zweifeln…

Der beste Revolverheld des Westens

Die Key-Feature bleiben eigentlich die selben: in First-Person Sicht ballert ihr euch mit Colts, Revolvern und Gewehren durch die Level und könnt dabei einen Slow-Motion Modus aktivieren, der euch kurzzeitig alles langsam sehen lässt, um innerhalb von Sekunden viele Gegner zu treffen. Diese recht unrealistische Fähigkeit wird erstmals in diesem Spiel ein wenig aufs Korn genommen, denn nach und nach glauben die Zuhörer im Saloon kaum noch daran, dass ein einzelner Mann so viele Gegner erledigen können soll. Dieser leicht parodistische Ansatz drückt sich dann auch im Rest des Spiels aus: Call Of Juarez ist Arcade-lastiger geworden (es gibt sogar einen Arcade-Modus!). Ihr erbeutet Punkte und Combos davon abhängig, wie spektakulär ihr Cowboys, Banditen und Indianer erschießt oder mit Dynamit sprengt. Ein neues Feature tritt ebenfalls auf den Plan, nämlich die Todesahnung. Die lädt sich genau wie der Slow-Motion Modus mit Kills auf und gibt euch die Möglichkeit der Kugel, die euch den Garaus machen würde, noch im letzten Moment im Matrix-Stil auszuweichen. Diese weit hergeholte Fähigkeit wird auch entsprechend mit „Hat er das gerade wirklich gemacht?“ und Ähnlichem kommentiert.

In den Schusswechseln stehen euch leider weniger verschiedene Waffen zu Verfügung als vom modernen Shooter gewohnt, was aber im Grunde nichts macht, denn schnell hat man sich an eine bestimmte Waffe gewöhnt: Freunde von Feuerkraft greifen zu Schrotflinte und beidhändig tragbaren Pistolen, Scharfschützen zum Gewehr.

Alte Feature verbessert

Sehr gut gefällt mir an Gunslinger, dass die Entwickler aus den Vorgängern lernen und Features, die gut waren, besser umgesetzt. Bestes Beispiel dafür ist das klassische Duell. Bei Bound In Blood noch umständlich bei der Steuerung macht das Duellieren jetzt mehr Spaß, ohne die Steuerung jetzt leichter zu machen. Mit einem Stick fokussiert ihr euer Gegenüber, während ihr mit dem anderen eure Hand möglichst Optimal an den Revolver haltet. Dann muss man nur noch einen schnellen Finger am Abzug haben. Wer sich jedoch nicht mit den teilweise schweren Duellen herum schlagen möchte, der kann diesmal auch schon frühzeitig ziehen. Das allerdings kostet Punkte, weil man sein Gegenüber unehrenhaft erschossen hat.

Ebenfalls ist das berühmte Schießen mit zwei Colts verbessert worden, sodass man nun genau Zielen kann und für beide Hände nur eine Taste braucht.

Den Westen erkunden

Ebenfalls nicht neu, aber verbessert ist das Fähigkeiten-Menü. Bei Levelaufstieg kann man unter drei Kategorien verschiedene Upgrades vornehmen, wie das Laden im Rennen, mehr Munition oder höherer Schaden. Die Level bei Gunslinger sind auch noch mal verbessert. Mal befinden wir uns in einer Stadt, mal in einer Mine, mal im Wald und sogar auf dem Friedhof. Besonders groß sind die Areale zwar nicht, aber es gibt doch hier und da ein paar geheime Ecken, die man erforschen kann, um so versteckte Deckungen zu erreichen oder „Nuggets der Wahrheit“ zu finden, die nicht nur Trophäen einbringen, sondern auch viele Infos über die Story und die Geschichte des wilden Westens allgemein bereit halten. Die Level könnten leider etwas größer sein, doch sind sie durch das ein oder andere Quicktime-Event und häufig abschließende Bossgegner stets abwechslungsreich!

Spielmodi

Wie bereits angeschnitten, gibt es neben Storymodus auch einen Arcade-Modus, bei dem es letztlich darum geht, all euer Können in Punkte umzusetzen und so in die Online-Ranglisten zu gelangen. Ansonsten gibt es keinen Multiplayer, nur einen Duell-Modus, der auch online funktioniert und bei dem wieder der schnellste Colt gewinnt! Am meisten Spaß macht aber trotzdem der Storymodus, in dem wir Greaves Erinnerungen und Übertreibungen nachstellen.

Fazit

Call Of Juarez: Gunslinger ist wieder ein gelungener Teil der Reihe! Nachdem mich The Cartel enttäuschte, setzt Gunslinger vieles um, was mit an den ersten beiden Teilen und weiteren Western wie Red Dead Redemption gefiel. Ein wenig Abwechslung hätte es sein können, da dieses Spiel wirklich sehr stark auf große Feuergefechte fokussiert ist, aber als Shooter, der auch noch für kleines Geld im PSN-Store zu haben ist, macht Techland hier soweit alles richtig. Extra-Punkte bekommt das Spiel durch einen sympathischen Protagonisten und eine coole Storyidee. Für Western-Fans, die vor allem am Schießen Spaß haben, endlich nochmal ein Kauftipp.

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Viva los muertes! – Spaßiger Mexiko-Plattformer mit Guacamelee https://ichspiele.cc/review/viva-los-muertes-spassiger-mexiko-plattformer-mit-guacamelee/ https://ichspiele.cc/review/viva-los-muertes-spassiger-mexiko-plattformer-mit-guacamelee/#respond Sat, 12 Mar 2022 15:20:34 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=36486 Das Independent Studio Drinkbox, bekannt für kleine PSN-Titel wie Mutant Blobs Attack, bringt mit Guacamelee ein humoriges, mit Klischees spielendes und absolut schräges Spiel heraus, das euch ins tiefste Mexiko entführt. Das Jump N Run Adventure ist im PSN für PS3 und PS Vita erhältlich und wir haben es uns nicht nehmen lassen, mal in […]

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Das Independent Studio Drinkbox, bekannt für kleine PSN-Titel wie Mutant Blobs Attack, bringt mit Guacamelee ein humoriges, mit Klischees spielendes und absolut schräges Spiel heraus, das euch ins tiefste Mexiko entführt. Das Jump N Run Adventure ist im PSN für PS3 und PS Vita erhältlich und wir haben es uns nicht nehmen lassen, mal in die PS3-version reinzuschauen.

Riesige Kampfhühner, muskelbepackte Wrestler, ein Greis, der sich in eine Ziege verwandelt, sprechende Statuen und Sombrero tragende Skelette. Die bunte Welt von Guacamelee ist einem schon im Titelmenü mehr als sympathisch. Ihr schlüpft in die Rolle des wortkargen Luchador Juan, also einem mexikanischen Wrestler, der an einem ganz besonderen mexikanischen Totenfest eine Invasion der Untoten stoppen und dabei seine Traumfrau, die Tochter des El Presidente retten muss.

Weniger Dimension, aber mehr Effektivität

Guacamelee ist ein 2D Sidescroller und gerade deshalb so schön anzusehen. Eine süße verspielte Comicgrafik, wie auf Papier gezeichnet, stellt ein sehr verrücktes Mexiko dar, das voller Klischees und Easter Eggs steckt. Der muskelbapackte Juan springt und boxt sich durch Carlos Galacas Horden der Toten, die er heraufbeschwor, bekommt Combos von einem überdimensionierten Huhn und spezielle Melee-Attacken von einem sprechenden Ziegenbock beigebracht. Ihr bewegt euch in zwei süßen mexikanischen Dörfern und sieben sehr abwechslungsreichen Leveln: von Wüstenlandschaft bis zum Inka-Tempel ist alles dabei und jedes Level stellt euch vor verschiedenste, teilweise recht knifflige Aufgaben.

Beat Em Up oder Jump N Run?

Der minimalistische Sidescroller besticht vor allem durch ein abwechslungsreiches Gameplay. Eine Vielzahl von Gegnern kann durch verschiedenste Combos und Würfe besiegt werden. Das Kampfsystem ist zwar nicht wahnsinnig umfangreich oder komplex, lässt aber mit ein wenig Übung coole Combos zu. Neben Geschicklichkeit im Kampf sind auch Skills aus Jump N Runs wie Megaman gefragt! Der Jump N Run Anteil ist der größere im Spiel und erfordert einiges an Timing und vor allem: Geduld! Ich hab lange kein modernes Spiel mehr gespielt, das mir so viel Jump N Run Spaß, aber auch Frust beschert hat! Dazu kommt, dass ihr im Laufe des Spiels Fähigkeiten wie die Verwandlung in ein Huhn oder den Wechsel zwischen der Dimension der Leben und der Toten erlernt. Diese Mischung aus verschiedenste Elementen macht Guacamelee zu mehr als einem simplen Sidescroller.

Viel zu entdecken

Die 100% in einem Spiel zu erreichen ist mal mehr, mal weniger anspruchsvoll. Guacamelee ist zwar eines der weniger umfangreichen Spiele im vergleich zu AAA Titeln, hält aber viele Schätze versteckt. Oft muss man mit neu erlernten Fähigkeiten erneut durch Dungeons laufen, um Geld oder Maskenteile für zB mehr Gesundheit oder mehr Ausdauer zu erhalten. Viele dieser Schätze sind nur durch Geschicklichkeit und um die Ecke Denken zu erreichen; man kann daher schon sagen, dass Guacamelee kein Spiel ist, durch das man einfach mal so durchläuft. Dazu ist man angenehm überrascht, dass es tatsächlich ein paar Nebenaufgaben zur Hauptstory gibt. Mal hilft man einer alten Dame, Zutaten für die perfekte Enchilada zu finden, mal kämpft man sich durch ein Luchador-Trainingslager. Der Sidescroller erhält dadurch sogar noch einen RPG-Charakter. Sehr schön!

Gnadenlose Komik

Das Spiel nimmt sich Gott sei Dank so gut wie garnicht ernst. Die Charaktere sprechen oft völlig sinnloserweise Spanisch, überall sind Hühner, die Charaktere sind absolut schräg und Bosskämpfe werden durch eine Ringglocke und Publikumsjubel eingeleutet. Dazu nehme man noch Easter Eggs wie das „Me Gusta“-Meme und Anspielungen auf andere Games und man hat einen mexikanischen Eintopf voller Witz und Andeutungen.

Die finale Würze

Der letzte große Pluspunkt: Multiplayer. Neben dem mittlerweile obligatorischen Online-Ranking könnt ihr Guacamelee im Offline-Koop im selben Bildschirm spielen! Dabei steigt der zweite Controller einfach ins Spiel ein und steuert die weibliche Luchador … was nicht nur Spaß beim durchspielen bietet, sondern auch sehr nützlich im Kampf ist. Vorsicht aber: Dass Jump N Runs im Multiplayer schonmal zu Frust führen können, weiß man seit diversen Super Mario Teilen.

Fazit

Kultverdacht und Suchtgefahr! Das mit Mariachi-Musik unterlegte Multitalent Guacamelee von Drinkbox ist ein absoluter Must-Have für Jump N Run Fans. Die Beat Em Up Anteile gegen coole untote Gegner und die vielen versteckten Schätze bringen viel Abwechslung in den Budget-Download. Für mich fast schon ein Pflichtkauf und sicherlich auch einer der besseren Vita Titel. Me gusta!

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Zack Zero: 3D Jump n Run für den PC im Test https://ichspiele.cc/review/zack-zero-3d-jump-n-run-fuer-den-pc-im-test/ https://ichspiele.cc/review/zack-zero-3d-jump-n-run-fuer-den-pc-im-test/#respond Sat, 05 Mar 2022 21:10:41 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=36018 Crocodile Entertainment hat in Zusammenarbeit mit unseren Freunden von Crimson Cow ein neues Jump N Run auf den PC gebracht, das den Spieler in ferne Galaxien entführt und bereits seit 2012 für die Playstation 3 im PSN erhältlich ist. Zack Zero heißt Crimson Cows neuer Held und was sein erstes Abenteuer so alles auf de […]

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Crocodile Entertainment hat in Zusammenarbeit mit unseren Freunden von Crimson Cow ein neues Jump N Run auf den PC gebracht, das den Spieler in ferne Galaxien entführt und bereits seit 2012 für die Playstation 3 im PSN erhältlich ist. Zack Zero heißt Crimson Cows neuer Held und was sein erstes Abenteuer so alles auf de PC kann, verrät das Review.

Lange Zeit ist nach dem Release für die PS3 vergangen, nun wird durch Publisher Crimson Cow auch in Deutschland eine vollsynchronisierte PC-Version herausgebracht. Zack Zero ist Weltraum-Agent mit einem ganz besonderen Anzug, der sich die Kräfte der Elemente Erde, Feuer, Eis und Luft zu Nutze machen kann.

Grafik

Das Jump Run verläuft technisch in klassicher Manier zweidimensional, bietet allerdings ein sehr schönes 3D-Panorama in einer bunten Comicgrafik. Ihr durchlauft verschiedenste Level von Gebirgswelt bis hin zu unterirdischen Raumstationen und bekommt dabei immer neue Welten mit neuen Gegnern und Herausforderungen zu Gesicht. Die Grafik läuft sehr flüssig, ohne dabei an Details und begehbaren Orten zu sparen!

Gameplay und Steuerung

Vorab sei gesagt: man sollte bei Zack Zero wirklich zum Gamepad greifen. Nicht nur, dass die Steuerung grundsätzlich fürs Gamepad erklärt ist, sie funktioniert so auch deutlich besser. Mit der Tastatur tut ihr euch unnötig schwer, Sprünge werden oft verpatzt und die Mischung aus Kämpfen und Hüpfen funktioniert mit einem Pad deutlich stressfreier. Zack Zero ist eine recht gekonnte Mischung zwischen immer schwierigeren Jump n Run Sequenzen und Horden von Feinden, die es mit verschiedenen Fähigkeiten und Waffen auszuschalten gilt. Die Jump N Shoot Parts erinnern sehr an Konsolenklassiker wie BOB und sind definitiv nochmal eine nette Abwechslung. Es gibt sogar kleinere Endbosse, die auf verschiedene Weisen besiegt werden müssen. Schön!

Vier Elemente

Zack Zeros Besonderheit ist sein Raumanzug, der die Elemente steuern kann und so bestimmte Dinge in Bewegung setzen kann. Mit der Kraft der Erde könnt ihr zum Beispiel nicht rennen, aber den Untergrund unter euch zerschmettern, mit Feuer könnt ihr für kurze Zeit fliegen, mit Eis die Zeit verlangsamen usw. Das klingt alles ziemlich cool, wirkt aber in der Umsetzung immer sehr gezwungen. Oft sind Schalter nur mit einer bestimmten Kraft zu betätigen, was meistens mehr als unsinnig ist. Jump n Run Sequenzen und Gegner sind stets auch ohne die Elementarkräfte lösbar, lediglich die Abwechslung der Angriffe bringt Zusatzpunkte. Die Stellen, in der Zack seinen Anzug besonders spektakulär nutzt, sind leider nur Filmsequenzen; Ingame hatte ich mir persönlich mehr davon versprochen.

Fazit

Ein nettes kleines Jump N Run gibt es nun auch für den PC mit Zack Zero. Obwohl nicht immer zu hundert Prozent, bringt das Spiel doch eine Menge Spaß mit und ist für einen Budget-Titel sehr hübsch anzusehen. Sieht man über die holprige Steuerung mit der Tastatur hinweg, so bekommt man hier doch einiges an Spielspaß geliefert!

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Blackwater im Test für die XBox 360 https://ichspiele.cc/review/blackwater-im-test-fuer-die-xbox-360/ https://ichspiele.cc/review/blackwater-im-test-fuer-die-xbox-360/#respond Fri, 04 Mar 2022 14:57:23 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=35816 Mit Blackwater bringt 505 Games einen Kinect-fähigen Railshooter auf die XBox 360, bei dem das Konzept einfacher kaum sein könnte: durchladen und feuer! Wir haben uns den Titel mal angeschaut und teilen unsere Erfahrung in diesem Review. Die Special Force Blackwater, schon Vorbild bei zahlreichen Videospielen, wird in ein Krisengebiet in Nahost geschickt, um dort […]

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Mit Blackwater bringt 505 Games einen Kinect-fähigen Railshooter auf die XBox 360, bei dem das Konzept einfacher kaum sein könnte: durchladen und feuer! Wir haben uns den Titel mal angeschaut und teilen unsere Erfahrung in diesem Review.

Die Special Force Blackwater, schon Vorbild bei zahlreichen Videospielen, wird in ein Krisengebiet in Nahost geschickt, um dort mal ordentlich aufzuräumen. Immer wechselnd zwischen verschiedenen Soldaten, kämpft ihr euch im Arcade-Stil durch ein paar Maps.

Gewöhnungsbedürftige Steuerung

Den Test angefangen habe ich mit der herkömmlichen Steuerung via Controller. Die stellt sich als etwas unorthodox heraus, denn ich feuere aus einer festen Position a la Arcade-Automat und steuere das Fadenkreuz dabei mit dem linken Analog-Stick, während ich mit dem rechten Stick meine Figur bewege, um so beispielsweise Deckung zu suchen. Diese Steuerung bedarf definitiv einiger Gewöhnung und funktioniert auch nicht immer einwandfrei. Mehr als ein Mal komme ich gar nicht hinter eine Deckung und vertue mich ständig beim Zielen. Immerhin funktioniert Blackwater wie ein Railshooter und bewegt die Figur automatisch. Durch Anvisieren bestimmter Punkte kann man wählen, welchen Weg bzw. welche Deckung man benutzen möchte.

Mit Kinect

Meine Möglichkeiten, Kinect-Spiele zu testen, sind begrenzt, trotzdem konnte ich Blackwater auch mal mit Microsofts Bewegungssensoren spielen. Zugegeben, die Steuerung läuft besser als bei Playstation Move Titeln wie zB Time Crisis. Trotzdem muss man sich auch hier erstmal sehr an die Steuerung gewöhnen und vor allem das Deckungssystem bereitet einige Schwierigkeiten! Trotzdem: ein Kinect-Titel ist Blackwater eher, als ein Titel für das klassische Spiel mit Controller.

Platte Story und Figuren

Einen gelungenen Plot sucht man bei solchen Arcade-Spielen bekannterweise meist vergeblich. Blackwater macht da nicht gerade eine Ausnahme. Uns wird zwar ein Team aus individuellen Charakteren vorgestellt, die sich aber in ihren automatisch generierten Funksprüchen eigentlich nicht unterscheiden. Jeder trägt eine andere Waffe, so steuert man abwechselnd (ohne darauf Einfluss zu nehmen!) einen Soldaten mit MG, einen mit Pumpgun und einen mit Scharfschützengewehr. Durch den Wechsel in verschiedene Perspektiven soll verdeutlicht werden, dass die Soldaten sich gegenseitig den Weg frei machen müssen. Die Ballerepisoden in den Maps sind durchsetzt durch das Steuern verschiedener Geschütze z. B. auf Fahrzeugen, was ein wenig an COD & CO. erinnert. Generell ist der Kampagnen-Modus aber recht lahm und schnell vorbei; was bleibt, ist daher der Multiplayer.

Sie nannten es Multiplayer

Multiplayer ist wahrscheinlich zu viel gesagt. Ihr könnt offline zwar mit bis zu 4 Spielern spielen, aber nur bestimmte Herausforderungen, die ihr abwechselnd bestreitet. So wechselt ihr wie in der Kampagne zwischen verschiedenen Szenarien mit den verschiedenen Soldaten und wechselt euch dabei gleichzeitig nach jedem Teilabschnitt der Map mit euren Mitspielern ab. Es gewinnt derjenige, der insgesamt die meisten Punkte durch Kills erzielt. So richtige Multiplayer-Stimmung kommt da nicht auf und in Gesellschaft wird dieses sehr einfach gestrickte Spiel schnell langweilig, zumal für den Herausforderungsmodus auch nur vier Maps bereit stehen.

Sammler

Positiv ist das Sammeln von verschiedenen Objekten in jeder Map, mit denen ihr euch Erfolge und Bonuspunkte erspielen könnt. Meist sind Gegenstände wir Radios, Poster oder das Wahrzeichen der Feinde in goldener Fabre unterlegt. Diese Objekte müsst ihr dann Abschießen. Bei fortgeschrittenem Level und höherer Anzahl von Gegnern braucht es dann doch ein gutes Auge, um alle zu erwischen!

Fazit

Alles in allem ist Blackwater ein Titel, der die Kinect-Steuerung zwar interessant nutzt, es aber maximal bis zur Mittelmäßigkeit bringt. Die Kampagne ist lahm und der Multiplayermodus meiner Meinung nach eher eine Farce. Das Aufsammeln von verschiedenen Boni ist zwar ein kleines Plus, aber die sehr eigenwillige Steuerung (vor allem die mit Controller) enttäuscht dann bei diesem modernen Arcade-Shooter doch sehr.

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Herren der Lüfte mit Dogfight 1942 auf der XBox 360 https://ichspiele.cc/review/herren-der-luefte-mit-dogfight-1942-auf-der-xbox-360/ https://ichspiele.cc/review/herren-der-luefte-mit-dogfight-1942-auf-der-xbox-360/#respond Wed, 02 Mar 2022 22:33:43 +0000 http://www.ichspiele.cc/?p=32464 Solide Arcade-Action bietet Publsiher CI Games mit einem klassischen Flugsimulations Titel. Erhältlich bei XBox Live, im Playstation Network und bei Steam, schwingt ihr euch in einen Kampfjäger der alliierten Mächte im zweiten Weltkrieg. Wir haben uns die XBox 360 Version angeschaut und haben natürlich auch ein kleines Review für euch. Nach kurzem Intro geht es […]

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Solide Arcade-Action bietet Publsiher CI Games mit einem klassischen Flugsimulations Titel. Erhältlich bei XBox Live, im Playstation Network und bei Steam, schwingt ihr euch in einen Kampfjäger der alliierten Mächte im zweiten Weltkrieg. Wir haben uns die XBox 360 Version angeschaut und haben natürlich auch ein kleines Review für euch.

Nach kurzem Intro geht es eigentlich auch direkt los: in schlichter, aber effektiver Grafik steigt ihr hoch in die Lüfte und stürzt euch sofort in die erste Schlacht. Die Steuerung kann kaum simpler sein: Schießen, Steuern.

Schießen

Eine Zielfunktion, die zunächst automatisch den Feind, der euch am nächsten ist, anvisiert, macht das sowieso bereits vereinfachte Gameplay noch ein wenig benutzerfreundlicher. Ihr nehmt die feindlichen Flieger direkt ins Visier und feuert euer Maschinengewehr ab, ohne wirklich auf eure Widersacher zu zielen. Das macht die Luftschlachten vor allem zu Anfang einigermaßen unspannend, da ihr euch um eure Flugmanöver kaum zu kümmern habt. Abwechslung kommt erst nach einigen Leveln, wenn ihr Raketen usw einsetzen könnt, um feindlichen Bomber oder auch Schiffe und Fahrzeuge von der Luft aus zu attackieren. Das Handling mit Raketen erfordert immerhin ein wenig Timing, auch wenn sich hier die Spannung eher in Grenzen hält. Immerhin habt ihr eine begrenzte Anzahl an Raketen, genauso wie ihr mit eurem Maschinengewehr kein Dauerfeuer halten könnt, sondern von einer kleinen roten Leiste darauf hingewiesen werdet, wann die Knarre heiß läuft.

Steuern

Großes Fliegerkönnen erfordert Dogfight freilich nicht. Ein paar Tricks haben eure Flieger auf Lager, wenn ihr zusätzlich zu den Analog-Sticks die Schultertasten verwendet und kleine Quicktime-Events, bei denen ihr beispielsweise ein bestimmtes Flugzeug verfolgen müsst, sorgen für ein wenig Abwechslung. Immerhin könnt ihr im Verlauf des Spiels originalgetreue Flieger aus dem zweiten Weltkrieg freischalten, die jeweils unterschiedliche Parameter wie Schnelligkeit oder Gewicht (= Wendigkeit) haben.

Das Drumherum

Atmosphärisch und grafisch sind die Luftschlachten tatsächlich nicht zu verachten. Funksprüche eurer Kollegen und wechselnde Kriegsszenarien unter euch sorgen für einen coolen Rahmen, während Feature wie das Anweisen eurer Flotte zu bestimmten Manövern ein einfaches Arcade-Spiel zumindest zu etwas mehr machen!

Multiplayer

Dogfight ist eines der wenigen Spiele, die man noch im Splitscreen zusammen spielen kann und das ist für ich definitiv ein Plus! Im Koop-Modus könnt ihr gemeinsam feindliche Flieger in der Kampagne abschießen oder unter „Schnelles Spiel“ weitere Herausforderungen bewältigen. Wo es zwar einen Koop gibt, fehlt allerdings der Versus-Modus. Ein One-on-One Luftgefecht wäre schon cool gewesen. Online spielen kann man auch nicht; man trägt sich lediglich in Bestenlisten ein, wenn man bei Xbox LIVE angemeldet ist. Multiplayer und vor allem Koop ist zwar immer top, macht aber leider das Game an sich nicht wirklich spannender.

Fazit

Nun, Dogfight 1942 ist ein sehr kostengünstiger Download, der Fans von eher altmodischen Simulationen garantiert zusagen wird. Mich hat der Titel ein wenig an eine Art Blood Wave in der Luft erinnert und war auch ungefähr genauso spannend. Ein paar Missionen zu spielen ist dank sehr simpler Steuerung ganz nett, packt einen dann aber doch nicht so wirklich. Ein Plus stellt zwar der Koop-Modus dar, aber auch der haut nicht mehr viel raus. Für einige verschiedene und realistische Flugzeuge noch ein Lob, aber ein Geheimtip ist Dogfight nicht.

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