Autor:  Hinzugefügt am 11.11.2012, zuletzt aktualisiert am 11.11.2012

Planets under Attack


Planets under Attack war für mich im ersten Moment überhaupt kein Begriff. Ich hatte keine Ahnung was mich erwartet, habe also erst mal die Box angesehen und sah nur buntes Gewusel drauf. Ist das wieder so eine Strategie Kost, die kein Schwein braucht? Wir haben uns das Spiel genauer angesehen und geben euch die Antwort drauf!


Es war einmal…

.. ein armer Kerl in wahrste Sinne des Wortes. Peter Zwegat wird sich wohl hier im Kreise drehen, denn ihr spielt Mr. Goodman, der sich stark verschuldet hat. Zum allen Übel auch noch hat er mehrere Gläubiger, die ihr bedienen muss. Nun liegt es an uns und unserem strategischen Geschick, ihm zu mehr Geld verhelfen. Soweit so gut, man darf jetzt nicht sehr aufwendige und hinreisende Videosquenzen erwarten, die einem die Story erzählen, allerdings wird die Geschichte mit erstklassigen Synchronsprechern erzählt.
Wir starten das erste Spiel und landen direkt in einem sehr bunten Gewusel, was uns erst einmal ein bisschen verwirrt. Allerdings sehen wir hier auch die Gefahr des typischen „Boa da gewöhn ich mich jetzt nicht ein“ Gefühl, denn so viel kann man verraten: Wer sich die Mühe macht und dieses Chaos für sich zu ordnen und zu verstehen, der bekommst eine gute Kost an Unterhaltung spendiert. Nach ein mehreren Minuten Eingewöhnungszeit wurden wir direkt geflasht. Man muss vielleicht am Rande erst mal erwähnen, dass wir eingefleischte Risiko Zocker sind und das Ganze erinnert uns sehr stark an dem Brettspiel Klassiker. Ihr startet jede Runde mit eurem Heimatplaneten und habt bereits eine bestimmte Bevölkerungsanzahl, die zugleich die Truppenstärke ausdrückt. Nun beginnen ihr damit feindliche Areale anzugreifen, um diese zu Erobern. Hierfür genügt ein einfacher Klick auf das feindliche Gebiet und schon könnt ihr hier ordentlich Dampf rauslassen. So einfach das ganze klingt, so einfach lässt sich das Spiel doch spielen, was wir beim ersten Start gar nicht vermutet hätten! So steigerte sich natürlich die Motivation enorm, denn einfache Einstiege laden nicht nur zum Experimentieren ein, sondern geben einem Erfolgserlebnisse die einem regelrecht an den Bildschirm fesseln. Während man anfangs sehr einfache Missionen machen muss, wird der Schwierigkeitsgrad sehr langsam angehoben. Spieler, die sich sehr schnell an eine Spielart gewöhnen werden allerdings von dem Tempo nicht so begeistert sein.

  

Allerdings werdet ihr im Laufe der Zeit schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen. Wollt ihr eure Heimatausrüstung aufwerten, sodass das Flottenlimit erhöht wird und investiert die entsprechende Zeit dafür, oder geht ihr direkt offensiv vor. Wie auch in anderen Strategie Titeln müsst ihr immer die Zeit und den Gegner genau im Blick haben, sodass ihr nicht benachteiligt wird! Die Möglichkeiten wie ihr euch weiterentwickelt bleibt völlig euch überlassen. Verzichtet ihr beispielsweise auf die Bevölkerung und modifiziert die Himmelskörper in den Festungsanlagen, ballern diese bei jeder feindlichen Näherung und verteidigen euch so enorm. Schön natürlich, wenn ihr sehr viel davon habt, bedenkt aber dass reines verteidigen auch nicht unbedingt zum Erfolg führen muss! In Planets under Attack ist es zudem sehr wichtig, dass ihr eure Finanzen gut in Griff habt. Anders als Mr. Goodman muss man genau abschätzen, welche Upgrades oder Neuanschaffungen wirklich Sinn machen! Gerade im Multiplayer Modus ist dies extrem wichtig. Um den Strategietitel perfekt abzurunden gibt es noch eine kleine strategische Raffinesse, die ihr unbedingt beachten müsst. Beim Voranschreiten der Handlung steigt ihr im Level auf und habt verschiedene Aufrüstmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Geschwindigkeit der Sternenflotte zu erhöhen, dafür aber Angriffsstärke einzubüßen.

Was macht das Spiel so besonders?

Meines Erachtens ist Planets under Attack ein kleines, aber sehr feines Strategiewunder. Aus den ganz einfachen Grund, weil es irgendwie sehr simpel gestrickt ist, aber eine extreme Tiefe bietet. Ständig steht man vor neuen Fragen: Ist die Zeit reif für einen Angriff, habe ich genügend Einheiten, wie steht es Finanziell und was macht mein Gegner wohl gerade. Gerade der Multiplayer Modus war in meinen Augen ein wahres Schmankerl. Besonders positiv an dieser Stelle ist zu erwähnen, dass ich Freunde gefunden habe, die mit mir spielen. Wirklich viel Überredung war zudem nicht nötig, da das Spiel ohnehin unter 20 Euro zu haben ist. Man erhält wirklich sehr viel für sein Geld! Schön auch, dass ich als Download-Game-Hasser eine Retail Version bekommen habe. Natürlich könnt ihr auch alle das Spiel in einer gewöhnlich guten Box erwerben! Ich hatte zwar erst vermutet, dass ich das beiliegende Handbuch benötigen werde, allerdings findet man sich bei den „Bildschirmchaos“ sehr schnell zurecht.

Fazit

Planets under Attack ist ein Titel, der wirklich in keiner Sammlung fehlen sollte. Für diesen Preis bekommt man nicht nur geballte Strategiepower, sondern auch einen sehr guten Multiplayer Modus. Das Spiel hat mich auf jeden Fall gepackt und macht sehr schnell süchtig. Allerdings muss man sich auch erst mal durch das Gewusel arbeiten, aber mit etwas Geduld, strotzt der Titel nur so von Spaß!

http://www.planetsunderattack.com

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